27. Januar 2014 Presseerklärung Kathrin Vogler, MdB

Bundestagsabgeordnete bitten um Unterstützung für unbewaffneten Schutz der Zivilbevölkerung im Südsudan

Flüchtlinge suchen Schutz in UN-Mission

Unbemerkt von den großen Medien gab es während der jüngsten Kämpfe im Südsudan abertausende Fälle in denen die lokale Bevölkerung das Schlimmste verhindern konnte. Dinka schützten Nuer und Nuer schützten Dinka. Das ist auch ein Erfolg von Organisationen wie der Nonviolent Peaceforce, die seit 2008 mit 100 Mitarbeitern landesweit lokale Schutz-Netzwerke aufgebaut und geschult hat, um lokale Konflikte schnell zu lösen und die Zivilbevölkerung schützen zu können.

Die Bundestagsabgeordneten der Partei DIE LINKE Jan van Aken und Kathrin Vogler unterstützen dieses Engagement gewaltfreier Konfliktbearbeitung und rufen daher zu Spenden für die Nonviolent Peaceforce auf. „Mich hat beeindruckt, dass die Friedenskräfte der Nonviolent Peaceforce aus dem Weihnachtsurlaub zurückkehrten, während die Bundeswehr Evakuierungsflüge organisierte.“ begründet Jan van Aken den Aufruf.

„Die Menschen in Deutschland haben erkannt, dass die Bundeswehr keinen Frieden schaffen kann und stehen ratlos vor den vielen Kämpfen in Afrika. Mit der Unterstützung für die Nonviolent Peaceforce helfen sie den Menschen im Südsudan ihre Konflikte selber zu lösen.“ meint Kathrin Vogler und ergänzt: „Nur wenn jetzt auch Frauen und unbewaffnete Gruppen an den Friedensverhandlungen teilnehmen und die bewaffneten Störenfriede nicht weiter aufgewertet werden, ist auch im Südsudan nachhaltiger Frieden möglich.“

Weitere Informationen und das Spendenkonto entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Aufruf.