Sommertour zur Gesundheitskampagne

25. September 2010

Etwas bewegen - in Hamm!

Pressemitteilung

Auf Einladung des Kreisverbandes Hamm war am Samstag, den 25.09.2010 die stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, Kathrin Vogler, zu Gast in Hamm. „Es ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, aktiv vor Ort auf die Pläne der Bundesregierung und die linken Alternativen dazu hinzuweisen.

Eigens dafür wurde das INFO-MOBIL geschaffen. Schnell kann ich so einen Infostand aufbauen, habe viel Informationsmaterial an Bord und kann dann den Menschen Rede und Antwort stehen.“, so das Mitglied des Deutschen Bundestages im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hamm.

 

Zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr stand Katrin Vogler -  unterstützt von Mitgliedern des Kreisverbandes Hamm - den vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Im Verlauf der Gespräche mit den Interessierten vor Ort wurde deutlich, dass die geplante Entsolidarisierung der Finanzierung der Krankenversicherungen eine von vielen Menschen in Hamm geteilte Sorge ist. Sollte der Entwurf der Regierung zu Anfang des kommenden Jahres umgesetzt werden, werden nicht nur die Beitragszahler mit höheren Abgaben belastet werden; auch werden die Arbeitgeber für zukünftige Erhöhungen vollständig aus der Verantwortung entlassen.

 

Es gab neuste Info-Materialien der Bundestagsfraktion, eine Bewegungskiste mit Seilchen, Bällen, Hula-Hoop-Reifen, Federball und anderen Bewegungs- und Spielmaterialien.

Die stellvertretenden Vorsitzende des Gesundheitsausschusses führte ebenso wie der Sprecher des Kreisverbandes, Alisan Sengül, zahlreiche Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern. Bei diesen Gesprächen standen laut Vogler und Sengül immer wieder die Versorgungssicherheit und die Gesundheitskosten im Vordergrund.

19. September 2010

Mit dem "Bewegungsmobil" für die Gesundheit in Paderborn

Pressemitteilung

Große Beachtung fand der Besuch der Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler (DIE LINKE) und ihres "Bewegungsmobils" auch in Paderborn.

Am Vormittag des 18. Septembers traf die Stellvertretende Vorsitzende des Bundesausschusses für Gesundheit auf dem Platz vor der Herz-Jesu-Kirche ein, um sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Gesundheitspolitik der LINKEN und der anstehenden Gesundheitsreform der Regierung zu stellen.

Im Verlauf der Gespräche mit den Interessierten vor Ort wurde deutlich, dass die geplante Entsolidarisierung der Finanzierung der Krankenversicherungen eine von vielen Menschen in Deutschland geteilte Sorge ist. Sollte der Entwurf der Regierung zu Anfang des kommenden Jahres umgesetzt werden, werden nicht nur die Beitragszahler mit höheren Abgaben belastet werden; auch werden die Arbeitgeber für zukünftige Erhöhungen vollständig aus der Verantwortung entlassen.


Im Anschluss an die Veranstaltung in der Stadt fand im Büro in der Ferdinandstraße 12 ein Vortrag Kathrin Voglers statt, in dem sich die Bundestagsabgeordnete die Zeit nahm, die geplanten Änderungen im Detail zu erläutern und die Bedeutung für jeden Einzelnen zu erklären. Spätestens jetzt wurde die zunehmende soziale Schieflage des Gesundheitssystems in allen Einzelheiten deutlich. Im Anschluss fand eine lebhafte Diskussion mit allen anwesenden Gästen statt.

13. September 2010

Endlich auch in Emsdetten

Pressemitteilung

Viel Aufmerksamkeit und Interesse fand das Bewegungsmobil der Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler am Samstag, dem 11.September, in der Emsdettener Innenstadt auf dem Brink.
Schwerpunktthema war die Gesundheitspolitik der LINKEN Bundestagsfraktion. Der durch Funk und Presse bekannte Wohnanhänger "DIE LINKE in Bewegung" wurde begleitet vom Ortssprecher der LINKEN Heinz Bauer.
Es gab neuste Info-Materialien der Bundestagsfraktion, eine Bewegungskiste mit Seilchen, Bällen, Hula-Hoop-Reifen, Federball und anderen Bewegungs- und Spielmaterialien.

Die stellvertretenden Vorsitzende des Gesundheitsausschusses führte ebenso wie der Sprecher des Ortsverbands Emsdetten zahlreiche Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern. Bei diesen Gesprächen standen laut Kathrin Vogler immer wieder die Versorgungssicherheit und die Gesundheitskosten im Vordergrund.

1. September 2010

Werl im Kreis Soest

Mit dem Bewegungsmobil auf Pilgerwegen

mit dem Bewegungsmobil in Werl

Zufall oder Fügung? Mit meiner Sommertour zur Gesundheitskampagne lande ich nach Kevelaer am Niederrhein mit dem Bewegungsmobil schon wieder in einem Wallfahrtsort. Werl im Kreis Soest ist der größte Marienwallfahrtsort im Bistum Paderborn und wir stellen unseren roten Wohnwagen direkt vor der Wallfahrtskirche ab. Als wir ankommen, stehen schon ein halbes Dutzend Genossinnen und Genossen bereit, um zu helfen. Mit so vielen Händen sind der Stand und das Material schnell aufgebaut.

Die Stimmung ist offener als in Kevelaer. Wir schwärmen aus, mit Flugis bestückt und gehen auf die bummelnden Menschen in der Fußgängerzone zu: Gesundheitspolitik ist für Viele ein Aufreger. Kinder und Jugendliche kommen neugierig auf uns zu. Wer ein Bonbon oder einen Luftballon möchte, muss sich zuerst bewegen: Seilchen, Ball, Federballschläger, Reifen und Balanciergeräte werden mit viel Spaß ausprobiert. Ein Junge, vielleicht vierzehn, fragt, wozu denn der Ball da ist. „Das ist mir noch nie passiert, dass ein Junge in deinem Alter nicht weiß, wozu Bälle gut sind“, antworte ich – und schon zeigt er uns Kickertricks vom  Feinsten: „Ich spiele in Dortmund“. Habe ich da den künftigen Ballack getroffen?

Während die Kinder spielen, sprechen wir mit den Eltern. Nicht nur über Gesundheitspolitik, sondern auch über lokale Probleme. Matthias aus Werl hat ein Flugblatt verfasst, das die Vorteile gemeinsamen Lernens und einer Schule für alle erklärt. Bärbel macht hunderte Fotos für die OV-Website und wir fachsimpeln ein bisschen über digitale Fotos und Bildbearbeitung. 

Nach drei Stunden geht es weiter: Wickede (Ruhr) ist unsere nächste Station, nur sechs Kilometer entfernt. DIE LINKE im Kreis Soest hat in den Bürgersaal eingeladen, zu einer Veranstaltung über Gesundheitspolitik. „Gesundheit ist keine Ware“ ist das Motto meines Referates. Ich schildere die Entwicklungen der letzten Jahre, die Privatisierung, Wettbewerb, Entsolidarisierung und Ökonomisierung zu den herrschenden Ordnungsprinzipien der Gesundheitspolitik gemacht haben und erläutere die schwarz-gelben Pläne zur Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung, die diesen Trend verschärft fortsetzt. Gesundheit soll von einem öffentlichen Gut immer mehr zur Ware gemacht werden. Dagegen wirkt die solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung der LINKEN.

Viele engagierte Beiträge und Fragen kommen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Versammlung: Ob wir die Pharmaindustrie verstaatlichen müssen? Warum Ärzte so viel verdienen? Was wir dagegen tun, dass alte Menschen oft viel zu viele verschiedene Pillen schlucken?

Wieder merke ich: Gesundheitspolitik ist ein echtes Aufreger-Thema, mit dem sich viele Menschen kritisch auseinandersetzen. Nach eineinhalb Stunden ist die Veranstaltung beendet, aber noch nicht die Diskussion. Wir haben zwei Interessentinnen aus Wickede, die jetzt Mitglieder der LINKEN werden wollen und sich informieren, wie und wann sich die Partei trifft. Bis zum Auto kommen noch Genossinnen und Genossen mit Anregungen und Ideen, Fragen und Wünschen an die Arbeit der Bundestagsabgeordneten hinter uns her: Wir waren sicher nicht zum letzten Mal im Kreis Soest.

26. August 2010

Station in Warendorf

Am Donnerstag habe ich im Rahmen meiner Sommertour mit dem Bewegungsmobil Station in Warendorf gemacht.Anlass war die Demo gegen das Sparpaket der Bundesregierung.

Leider konnte die Abschlussveranstaltung nicht wie geplant auf dem Warendorfer Marktplatz stattfinden sondern fand wegen der schlechten Wetterprognosen im Kolpinghaus statt.Hauptredner war der NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider(SPD). Bei seiner Rede kamen wir ins Staunen: Nicht nur gegendas schwarz-gelbe Sparpaket zog er ordentlich vom Leder, sondern auch gegen die sozialen Grausamkeiten der Ära Schröder.Schneider forderte den gesetzlichen Mindestlohn, eine deutliche Begrenzung der Leiharbeit und befristeter Arbeitsverhältnisse und eine Rückkehr zu einem solidarischen und paritätisch finanzierten Gesundheitswesen.

Auch die Rente mit 67(ebenfalls von der SPD mit eingeführt) will er bekämpfen. Dafür forderte er auch DIE LINKE auf, die NRW-Landesregierung zu unterstützen.Ich bin sicher, dass die Minderheitsregierung in Düsseldorf bei jeder ernsthaften Initiative in diese Richtung auf unsere Unterstützung zählen kann.Wir dürfen gespannt sein, wie lange die guten Vorsätze anhalten.

Auf alle Fälle haben wir gemerkt: LINKS wirkt - auch aus der Opposition. Gemeinsam mit den Gewerkschaften haben wir hier in Kooperation mit dem Kreisverband Warendorf ein klares Zeichen gesetztum der Bundesregierung zu sagen: "So nicht!"

25. August 2010

Zu Besuch in Kevelaer

Während meiner Bewegungstour im Wahlkreis und einigen Orten im Land NRW, habe ich am Mittwoch Station in Kevelaer am Niederrhein gemacht. Mit meinem Bewegungsmobil, einem sehr linken Wohnanhänger, dessen Form einzigartig ist, stand ich mit den GenossInnen des Kreisverbands Kleve vor der Fußgängerzone der Pilgergemeinde Kevelaer. In vielen Gesprächen mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zeigte sich die Angst der Bevölkerung vor der Kopfpauschale und allen anderen Grausamkeiten der Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Viel Unterstützung der Bürger konnte ich hier, wie auch in anderen Orten erfahren, im Kampf gegen die unsoziale Politik von CDU/CSU und FDP.

Meine Bewegungstour werde ich in den nächsten Wochen fortsetzen um noch viele Menschen im Land zu erreichen und Wege in eine bessere Gesundheitspolitik aufzuzeigen.