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Spahn versucht mit Fakenews die CDU nach rechts zu ziehen

„Im Versuch seine Partei weiter nach rechts zu ziehen, scheint Jens Spahn jedes Mittel recht. Da wird mal schnell eine Krisensituation in Metelen, Kreis Steinfurt, herbei geredet und in rechtsradikaler Manier in die Welt posaunt, Schuld seien Flüchtlinge. Ich finde es gut, dass Spahns Parteifreund, der CDU Bürgermeister von Metelen, Haltung beweist und das Bild zurecht rückt. Der Bundesgesundheitsminister und Bewerber für den CDU-Parteivorsitz hat die Wahrheit bis zur Unkenntlichkeit verdreht, bis sie in sein rechtes Weltbild passte“, sagt Kathrin Vogler, LINKE Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt.

Spahn hatte in einem Interview behauptet, in seinem Wahlkreis würde ein kleiner Ort von fünf straffälligen und abgelehnten Asylbewerbern in Atem gehalten. Später gab sein Pressesprecher an, dass er sich dabei auf den Ort Metelen bezogen habe. Der dortige Bürgermeister, Gregor Krabbe, CDU, widersprach Spahn deutlich. Es habe in Metelen zwei Vorfälle - im Juli 2018 und im November 2017 – gegeben. Negativ aufgefallen seien dabei vier anerkannte Flüchtlinge und ein Deutscher. „Dass unser Ort von dieser Gruppe in Atem gehalten wird, kann man nicht sagen und ist übertrieben“, wird Krabbe von „Focus Online“ zitiert.

„Spahns Täuschungsmanöver gibt einen Vorgeschmack auf die Ausrichtung der CDU im Falle seiner Wahl als Bundesvorsitzender. Er steht damit in einer Reihe mit Innenminister Horst Seehofer, der in der Vergangenheit immer wieder eine gefährliche Nähe zu den Rechtsradikalen der AfD bewiesen hat. Die CDU Basis muss sich die Frage stellen, ob sie diesen Politikstil mittragen will“, so Kathrin Vogler weiter.


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