Nachgefragt: Atomare Aufrüstung als Antwort?

Kathrin Vogler im Gespräch mit Florian Eblenkamp vom Vorstand von ICAN Deutschland

Der Ruf nach Aufrüstung als Antwort auf den Überfall Russlands auf die Ukraine ist derzeit allgegenwärtig. Dabei zeigen die russischen Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen doch, wie wichtig gerade jetzt Bemühungen um eine atomare Abrüstung wären. Mit der Modernisierung der in Büchel stationierten US-Atombomben und der Beschaffung der neuen F35-Atombomber beteiligt sich die Bundesregierung an einem neuen atomaren Wettrüsten.

Kathrin Vogler hat Florian Eblenkamp vom Vorstand von ICAN Deutschland eingeladen, dem deutschen Zweig der internationalen Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen. Sie wollen mit Ihnen und euch diskutieren: Was sind in diesen Krisenzeiten die Ansatzpunkte für nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle? Wie kommt der Atomwaffenverbotsvertrag voran? Müssen wir uns auf andere Ansatzpunkte konzentrieren, bilaterale Abrüstungsverhandlungen oder die Beendigung der nuklearen Teilhabe?

01.30 Was ist der Atomwaffenverbotsvertrag?
04.00 Was bedeuten Beitritt und Ratifizierung für Unterzeichnerstaaten?
06.00 Wie steht es um Deutschland?
08.30 Welche Auswirkung hat die veränderte weltpolitische Situation auf die Bemühungen Atomwaffen zu verbannen?
18.20 Hat sich mit der Ampel Bundesregierung etwas verändert?
21.00 Modernisierung der Systeme für die nukleare Teilhabe
31.00 Stationierte Atomwaffen als militärische Ziele in Konflikten
33.30 Diplomatische Initiativen für die Zukunft
36.00 Fragen und Antworten

//shownotes
Hintergrundmaterialien: www.ican.de

Das Gespräch fand am Montag, 16. Januar 2023, von 19 bis 20.00 Uhr, live auf der Facebookseite www.facebook.com/kathrin.vogler statt. Die Aufzeichnung gibt es im Nachgang als Audio-Podcast bei Spotify und Apple- und Google-Podcasts. Die Links zu den Kanälen finden sich unter: www.kathrin-vogler.de/themen/sprechstunde/

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