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Vier prallvolle Tage in der Hauptstadt - Besuchergruppe von MdB Kathrin Vogler zu Gast in Berlin

Dass Berlin immer eine Reise wert ist, das ist hinlänglich bekannt. Dass die Hauptstadt aber nochmal spannender ist, wenn es eine an politischen Gesichtspunkten orientierte Fahrt ist, das erfuhren knapp 30 Personen aus dem Wahlkreis von Kathrin Vogler in der vergangenen Woche hautnah.

Das Programm, das erstmals nach der Corona-Pandemie wieder angeboten wurde, bot eine bunte Mixtur aus Politik, Geschichte, Großstadt-Atmosphäre und auch hinreichend Freizeitspaß.

Einer der absoluten Höhepunkte im besten Wortsinn war ein Mittagessen auf dem Berliner Fernsehturm, neben dem Brandenburger Tor das Wahrzeichen der Hauptstadt. Bei gefüllten Ravioli genoss die Gruppe den atemberaubenden Rundumblick über Berlin – und zwar aus fast 240 Metern Höhe.

Ein Besuch im Reichstag inklusive Kuppelbesuch, Plenarsaalbesichtigung sowie ein anregendes Gespräch mit der Abgeordneten Kathrin Vogler gehörten selbstverständlich ebenfalls zum Fahrtprogramm.

Eher bedrückend, aber gleichwohl hochinteressant war der Besuch im etwa 30 Kilometer außerhalb von Berlin gelegenen KZ Sachsenhausen in Oranienburg. Hier bekamen die Teilnehmenden die unfassbaren Verbrechen der Nationalsozialisten eindinglich vor Augen geführt. Medizinische Experimente an Gefangenen, Hinrichtungsstätten wie Galgenplatz und Erschießungsgraben sowie die grauenhaften Lebensbedingungen in den Baracken machten die Besucherinnen und Besucher nachdenklich und betroffen.

Ebenso informativ, aber weit weniger furchtbar war die Führung durch die Ausstellung „Alltag in der DDR“ in der Kulturbrauerei im heute sehr schicken Stadtteil Prenzlauer Berg. Wie die DDR-Bürger ihre (Camping-)Ferien verbrachten, welche Lebensmittel sie favorisierten, aber auch, wie sie im Alltag bespitzelt und gegängelt wurden – all das war dort nachzuempfinden.

Weil Berlin nicht nur eine sehr große Stadt, sondern auch eine der faszinierendsten und geschichtsträchtigsten Metropolen der Welt ist, war auch die geführte Stadtrundfahrt ein Erlebnis der besonderen Art.

Am letzten Tag stand dann noch ein Besuch im „Futurium“, Berlins neuer Attraktion am Hauptbahnhof, auf dem Programm. Dort, in einer Art Zukunftslabor, konnten man sich ein Bild machen, wie wir künftig leben. Auch war es möglich, sich selbst interaktiv in berühmte Kunstwerke - etwa in ein Bild von van Gogh - einzuklinken. Hier, an der Nahtstelle zur Zukunft, ist Berlin so modern, wie nur wenige Städte weltweit.

Und dann waren da auch noch die Abende. Die sind ja bekanntlich nicht nur im angesagten Stadtteil Kreuzberg, sondern in ganz Berlin traditionell sehr lang...