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70.000 Unterschriften: abrüsten statt aufrüsten!

Heute veröffentlicht die Initiative „Abrüsten statt Aufrüsten“ ihren Aufruf zum Antikriegstag am 1. September. Kathrin Vogler ist eine der Erstunterzeichner*innen dieses Aufrufs, in dem es heißt: "Aktiv für Abrüstung eintreten – zum Antikriegstag am 1. September und darüber hinaus! Am Antikriegstag gedenken wir den mehr als 80 Millionen Opfern der beiden Weltkriege. Die historische Lehre aus zwei Weltkriegen heißt für uns: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“ ...

 

... Aber auch „Nie wieder Aufrüstung!“. Aufrüstung bringt keine Sicherheit und keinen Frieden. Aufrüstung heizt internationale Konflikte weiter an. Waffen, die entwickelt werden, kommen auch zur Anwendung. Deshalb Schluss damit!

Der Protest nimmt Fahrt auf!

Hundert Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges befindet sich die Welt wieder einmal in einer dramatischen Rüstungsspirale. Statt mehr Geld in die Lösung der großen globalen Probleme wie Armut oder Klimawandel zu stecken, wurden 2017 unfassbare 1,4 Billionen Euro weltweit für Rüstung ausgegeben. Deutschland spielt dabei eine gewichtige Rolle. Die Pläne der Bundesregierung sehen vor, den Verteidigungshaushalt in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern. Ziel soll sein, dass 2% des Bruttoinlandproduktes für Rüstung aufgewendet werden, entsprechend der NATO-Vorgabe. Eine Anhebung auf 2% würde nach Aussagen der Stiftung Wissenschaft und Politik 2024 85 Milliarden Euro bedeuten, d.h. jährlich sollen bis zu 40 Milliarden Euro zusätzlich für Rüstung ausgegeben werden. Diese Gelder fehlen vor allem bei Bildung, Wohnen, Altenpflege und Umwelt. Ein Wahnsinn, dem wir entgegentreten. Abrüstung ist das Gebot der Stunde – national wie international.

Der Protest gegen die Aufrüstungspläne der Bundesregierung nimmt Fahrt auf! Den Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ haben bereits über 70.000 Menschen unterschrieben (Stand 10.08.2018). Ein erstes erfolgreiches Zeichen für den Wunsch nach Abrüstung. Daran müssen wir gemeinsam weiter arbeiten!"

Am 1. September startet die Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ eine intensive Aktionsphase, die bis zum Jahresende gehen soll.
Anlässlich der Haushaltsdebatten im November sollen weitere Unterschriften gesammelt werden und und diese symbolisch an Abgeordnete in Berlin übergeben werden.
Für den 1. bis 4. November sind zudem bundesweite Aktionstage mit Protestaktionen und dezentralen Demonstrationen geplant.

Weitere Informationen, Materialangebote und Unterschriftenlisten gibt es auf der Internetseite von  „abrüsten statt aufrüsten“.

 


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