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„Stoppt den Krieg im Jemen!“

Vor fünf Jahren begann der Angriffskrieg gegen den Jemen. Aus diesem Anlass fordern Menschen und Organisationen in vielen europäischen Ländern heute gemeinsam ein Rüstungsexportverbot gegenüber der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition.

 

Kathrin Voglers Stellungnahme dazu.

Am 26. März 2015 begann der von Saudi-Arabien angeführte Krieg im Jemen mit der „Operation Decisive Storm“. Seitdem fielen diesem Krieg 233.000 Menschen zum Opfer; alle 12 Minuten stirbt im Jemen ein Kind infolge der Kämpfe. Zwar setzt die Bundesregierung die Rüstungsexporte an Saudi-Arabien jetzt für weitere 9 Monate aus, aber das reicht nicht.

Dieser katastrophale Krieg muss beendet werden: Ein Drittel der jemenitischen Bevölkerung hungert, mehr als die Hälfte hat keinen Zugang zu sauberem Wasser, über drei Millionen Menschen sind akut mangelernährt. Die Cholera und jetzt COVID19 bedrohen das Leben von Hunderttausenden Frauen, Männern und Kindern.

Die deutsche Rüstungsindustrie jault angesichts des Rüstungsexport-Moratoriums auf und fordert finanzielle Kompensation: „Diese Industrie hat ein Anrecht darauf, in planbaren Verhältnissen zu leben.“ (Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Hans Christoph Atzpodien am 20.9.2019.) Es ist an der Zeit, dass sich die Verhältnisse für diese Kriegsgewinnler endgültig ändern!

Am fünften Jahrestag dieses mörderischen Kriegs im Jemen fordere ich ein Ende der Kämpfe und umfassende Hilfe für die Menschen sowie einen sofortigen und unbefristeten Waffenexport-Stopp in alle Kriegs- und Krisengebiete.

Mit António Guterres für einen Beginn des Endes aller Kriege: „Die Wut des Virus veranschaulicht den Irrsinn des Krieges. Deshalb rufe ich heute zu einem sofortigen globalen Waffenstillstand in allen Teilen der Welt auf.“

Weitere Infos der Aktion Aufschrei.
 


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Kathrin Vogler