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Asante sana! Grüße aus Kenia

Mit dem Kenia Exposure- und Dialogprogramm (EDP) e.V., einer Partnerorganisation des Zivilen Friedensdienstes, besucht Kathrin Vogler zur Zeit Friedens- und Menschenrechtsaktivist*innen in Kenia. Hier ein erster Zwischenbericht - direkt aus Nairobi.

Vier Tage war ich jetzt bei meiner lieben Gastgeberin Rose in Kariobangi North, Nairobi, Kenia zu Gast, durfte ihren Alltag teilen und sie bei ihrer Friedensarbeit begleiten. Wie ihr seht, ist das kein gehobener Stadtteil. Rose nennt es einfach „the slum“. Sie lebt in einem Zimmer mit zwei Söhnen und hat es geschafft, auch mich dort noch unterzubringen. In diesen vier Tagen sind wir uns nicht nur räumlich sehr nahe gekommen. Ich dachte immer zu wissen, wie sich Armut anfühlt, aber hier ist es wirklich noch mal härter. Alles ist extrem umständlich und zeitraubend. Ich habe gelernt, wie man Fleisch und Gemüse ohne Brettchen schneidet, wie man in einer Stehtoilette aus dem Eimer „duscht“ und warum die Schulgebühren Vorrang haben vor allem anderen (auch wenn in Kenias Verfassung eigentlich eine kostenfreie Schule versprochen wird). Ich habe vor allem beeindruckende Persönlichkeiten kennengelernt, die neben dem alltäglichen Kampf ums Überleben noch Kraft aufbringen, sich für ihre Gemeinschaft, für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Asante sana! 

 


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Kathrin Vogler