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Ein Anlass, um dem Widerstand gegen Krieg und Militär mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.

Kommentar von Kathrin Vogler zu den öffentlichen Gelöbnissen der Bundeswehr am 12. November.

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will am 12. November, dem 64. Jahrestag der Gründung der Bundeswehr, mit sechs öffentlichen Gelöbnissen quer durch die Republik die „Sichtbarkeit der Bundeswehr in der Gesellschaft ... erhöhen“: in Freyburg/Unstrut, Mainz, Stralsund, Rotenburg/Wümme, Plön sowie vor dem Reichstag in Berlin. Dazu kommen in den Tagen vor und nach dem Jubiläum Gelöbnisse in Delmenhorst (28.10.), Oberhof (7.11.), Sondershausen (14.11.) und München (18.11.).

Kathrin Vogler dazu: „Ich finde, das allerletzte, was wir brauchen, ist eine ‚sichtbarere Bundeswehr‘, die auf unseren Marktplätzen mit vordemokratischen, militaristischen Ritualen protzt und Krieg führt in aller Welt. 
Wir brauchen stattdessen dringend eine andere, eine zivile Außenpolitik, die Kriege beendet bzw. verhindert. Das fordert die Friedensbewegung, die die öffentlichen Gelöbnisse im November zum Anlass nehmen wird, um dem Widerstand gegen Krieg und Militär in unserer Gesellschaft mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.“

 


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