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Fachgespräch "Fleischindustrie in der Kritik"

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Kathrin Vogler: „Die Zustände in der Fleischindustrie wurden uns allen in der Corona-Pandemie noch einmal deutlich vor Augen geführt. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die dort Beschäftigten sind nicht hinnehmbar." Ein Zoom-Gespräch über die Lage der Arbeiter*innen nach Inkrafttreten des neuen Arbeitsschutzkontrollgesetzes.

Über viele Jahre haben die Bundesregierungen dabei zugesehen, dass in den Schlacht- und Zerlegebetrieben die Kernarbeit nicht von festangestellten Mitarbeitern, sondern von osteuropäischen Werkarbeitern geleistet wurde. Jetzt hat die Corona-Krise erneut ein Schlaglicht auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen von ausländischen Arbeiter*innen in der Fleischindustrie geworfen und endlich hat die Politik reagiert: Das Arbeitsschutzkontrollgesetz, das der Bundestag am 16. Dezember beschlossen hat, ist nun in Kraft.

Videoaufzeichnung des Fachgesprächs

Darüber, was es konkret gebracht hat und was noch zu tun ist, diskutierte Kathrin Vogler am 27. April online in einem Zoom-Gespräch mit

  • Friedrich Straetmanns, MdB DIE LINKE, Richter am Sozialgericht und Sprecher des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz im Bundestag
    Tönnies geht gegen Kritiker*innen gern gerichtlich, mit Hilfe der einschlägig bekannten Kanzlei Schertz Bergmann, und über einstweilige Verfügungen vor; aktuell läuft eine solche gegen Friedrich Straetmanns.
  • Özlem Alev Demirel, MdEP, DIE LINKE/GUE/NGL, Sprecherin der Fraktion für Arbeitsmarkt-, Sozial-, Friedens- und Sicherheitspolitik, und
  • Pfarrer Peter Kossen aus Lengerich (Westf.), der seit langem gegen die unhaltbaren Zustände in der Fleischindustrie kämpft. Der  Deutschlandfunk berichtete: "Der Priester kritisierte die Verhältnisse in der Fleischindustrie so klar und deutlich, dass eines Morgens ein Kaninchenkopf vor seiner Haustür lag: eine Warnung, wie man sie aus Mafiafilmen kennt. Das hielt Kossen aber nicht davon ab, diese Verhältnisse als moderne Sklaverei zu bezeichnen.“

Foto:
Pfarrer Kossen protestiert vor Tönnies gegen die
menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen im Werk.

 


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Die Landesgruppe NRW der Bundestagsfraktion DIE LINKE auf einem Gruppenfoto vor dem Clara-Zetkin-Saal im Bundestag.