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“Health care in Public Hands!”

Die Sozialistische Partei der Niederlande fordert eine Bürgerversicherung ohne Bürokratie und Selbstbehalt! Auf Einladung der Sozialistischen Partei der Niederlande nahm Kathrin Vogler am 19. Januar 2018 an deren Symposium zum nationalen Gesundheitswesen in Hilversum teil. Seit 2006 gibt es in den Niederlanden eine allgemeine Krankenversicherung, die u.a. auch von der SP scharf kritisiert wird.

Die Versorgung sei viel zu bürokratisch organisiert, die Wartezeiten in den Kliniken seien heute länger, die Kosten außer Kontrolle und der Selbstbehalt von 385 € sei eine „Strafe bei Krankheit“. Die SP fordert deshalb die Abschaffung dieses Krankenversicherungssystems zugunsten der Einrichtung eines nationalen Gesundheitsfonds, der ohne unnötige Bürokratie, wirtschaftlichen Wettbewerb und ohne Selbstbehalt auskommt. Sie hat im Frühjahr 2016 die Initiative für einen Nationalen Pflegefonds zur Reorganisation des Gesundheitswesens in den Niederlanden gestartet, die aktuell 220.000 Unterstützer zählt.

Im Panel „Europäische Bewegungen für die Stärkung der öffentlichen Gesundheitsversorgung“ des SP-Symposiums hielten Kathrin Vogler und Karlos Ibarguren vom linken baskischen Bündnis Euskal Herria Bildu Kurzvorträge über denkbare Alternativen zur Privatisierung des Gesundheitswesens in den EU-Mitgliedstaaten.

Dieses kurze Video fasst die SP-Konferenz und ihre Themen zusammen: vimeo.com/253646768


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