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Internationaler Tag gegen Rassismus

Kathrin Voglers Stellungnahme zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März:

"Heute jährt sich zum 60. Mal der Tag, an dem in Sharpeville in Südafrika, 69 schwarze Bürger*innen, darunter zehn Kinder, von der Polizei erschossen wurden, weil sie gegen die rassistischen Apartheidgesetze protestierten. 60 Jahre später kämpfen wir immer noch gegen die Menschenfeinde, die andere aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder einfach nur, weil sie „anders“ sind, diskriminieren, drangsalieren, verletzen und töten. 
Seit 1990 wurden in Deutschland mindestens 208 Menschen aus rassistischen Motiven ermordet, Tausende sind tagtäglich rassistischer Anfeindung und Gewalt ausgesetzt. Und auch die indigenen Völker Brasiliens, die Bolsonaro verfolgt, entrechtet und enteignet, die Ausländer, die Trump beschimpft und misshandeln lässt und die Hunderttausende verzweifelter Flüchtlinge in den Elendslagern vor den Mauern der Festung Europa, sie alle gehören zu den Millionen heutiger Opfer rassistischer Willkür.
Ihnen ist der Internationale Tag gegen Rassismus gewidmet und all denen, die sich weltweit gegen Rassismus einsetzen. Im Schatten einer weltweit für alle Menschen lebensbedrohlichen Epidemie, ist dies ein besonderer Tag, weil uns allen gerade vor Augen geführt wird, was wirklich zählt: Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Solidarität."

 


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Kathrin Vogler