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Pressemitteilung

Kathrin Vogler besucht Friedensaktivisten Gerd Büntzly im Gefängnis

Zusammen mit vier US-amerikanischen Friedensaktivist*innen ist Gerd Büntzly im Juli 2017 in den Atomwaffen-Stützpunkt Büchel eingedrungen und hat mit der Gruppe mehr als eine Stunde auf dem Dach eines Atombomben-Bunkers im Hochsicherheitsbereich des Militärgeländes verbracht. Dann wurden die Atomwaffengegner*innen von Wachsoldaten in Gewahrsam genommen.

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Seit dem 21.6. verbüßt der Friedensaktivist und Musiker Gerd Büntzly in der JVA Bielefeld-Senne eine Ersatzfreiheitsstrafe, zu der er wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung verurteilt wurde. Er hatte sich im Sommer 2017 zusammen mit vier US-amerikanischen Friedensaktivist*innen Zutritt zum Militärgelände in Büchel in der Eifel verschafft, wo US-amerikanische Atombomben lagern und Piloten der Bundeswehr täglich das Abwerfen von Atombomben üben. Die gewaltfreie Aktion war Bestandteil der Aktionspräsenz der Kampagne "Büchel ist überall! - atomwaffenfrei.jetzt" an dem Militärstandort.

Kathrin Vogler besucht den 69-jährigen Friedensaktivisten am 29. Juni, um mit ihm über seine Hafterfahrung und sein friedenspolitisches Engagement zu sprechen. „Nicht der gewaltfreie Widerstand gehört auf die Anklagebank, sondern die völkerrechtswidrigen Atomkriegsübungen in Büchel“, erklärt die friedenspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag. „Ich fordere die Bundesregierung auf, den Beschluss des Bundestages zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland endlich umzusetzen. Als Zeichen gegen den drohenden atomaren Rüstungswettlauf sollte die Bundesrepublik außerdem dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten.“

Mehr Informationen zum Engagement von Gerd Büntzly

Auf dem Foto: Gerd Büntzly 3. v.l.
Fotoquelle & alle aktuellen Infos zum laufenden Widerstandscamp in Büchel

 


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