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Rheinmetall-Kritiker aus Südafrika zu Gast bei Kathrin Vogler

Kathrin Vogler traf sich am Freitag, 31. Mai, im Wahlkreisbüro Emsdetten mit Thomas Siepelmeyer, einem Umweltgeologen aus Münster, der in Südafrika lebt und arbeitet und Terry Crawford-Browne, Journalist, Autor und Rheinmetall-Kritiker aus dem südafrikanischen Kapstadt.

Im Gespräch wurden die viel zu laschen Rüstungsexport-Regeln in Südafrika thematisiert, die unter anderem vom deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall genutzt werden, um durch Filialen und Tochterunternehmen Mordwerkzeuge in alle Welt zu verkaufen. 
Gleichzeitig haben gerade europäische Rüstungsfirmen in den vergangenen Jahren enorm an Südafrika verdient und dabei erheblich zur Korruption im Land beigetragen. Terry war eindeutig: Die europäischen Lieferanten sollen ihre U-Boote, Korvetten und Kampfflugzeuge zurücknehmen und das Geld zurückerstatten, das mit diesen unsauberen Geschäften verdient wurde. 
Der südafrikanische Rheinmetall-Kritiker berichtete auch über die katastrophal mangelhafte Aufarbeitung des Explosionsunglücks bei Rheinmetall am Standort Somerset West bei Kapstadt am 3. September 2018. 
Hier fordern die beiden Aktivisten nicht nur die Opfer zu entschädigen, sondern auch Rheinmetall das Grundstück wegzunehmen und den Konzern für die Säuberung der Schäden an der Umwelt verantwortlich zu machen.
Daran anknüpfend brachte Kathrin Vogler die beiden Besucher im Anschluss an das Gespräch in den Bioenergiepark Saerbeck, der früher ein Munitionslager der Bundeswehr war. Diese Liegenschaft ist ein gutes Beispiel dafür, was auf solchen Konversionsflächen möglich ist.

Foto oben v.l.n.r.: Thomas Siepelmeyer, Terry Crawford-Browne und Kathrin Vogler

 


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