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"Trident Juncture 2018" ist eine Provokation gegen Russland!

Presseerklärung von Kathrin Vogler zum Beginn des NATO-Manövers "Trident Juncture 2018" am 25. Oktober 2018: „Die NATO treibt uns mit einer willkürlich konstruierten Bedrohungslüge an den Rand eines realen militärischen Konflikts!“

Ab heute und bis zum 7. November probt die NATO in Norwegen den Krieg gegen Russland. Das Manöver "Trident Juncture 2018" gilt als die größte Militärübung der NATO seit Ende des Kalten Krieges. Mit dabei sind 50.000 Soldaten aus 31 NATO- und Partnerländern mit 150 Flugzeugen, 65 Schiffen und bis zu 10.000 Landfahrzeugen. Alleine die Bundeswehr ist mit etwa 10.000 Soldaten und 4000 Fahrzeugen in Norwegen und finanziert diesen  Ausflug in das Kriegsszenario mit 90 Millionen Euro. Parallel findet in der Ostsee das Seemanöver "Northern Coasts 2018" mit 4.000 Soldaten aus 13 Nationen statt und auch hier ist die Bundeswehr ganz vorne mit dabei: Die Marine entsendet die Fregatte "Hamburg", außerdem eine Korvette, drei Minenabwehrboote, Minentaucher und Aufklärer. 

Kathrin Vogler, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Im Bundestag: „Es geht bei diesem militaristischen Spektakel nicht um „Abschreckung“: Dieses Manöver ist eine Provokation gegen Russland und treibt uns mit einer willkürlich konstruierten Bedrohungslüge an den Rand eines realen militärischen Konflikts. NEIN zu Trident Juncture! Wir brauchen sofort eine neue Entspannungspolitik und keinen neuen Kalten Krieg!“

 


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