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Elvi Claßen - Büro Kathrin Vogler MdB

Tschernobyl und Fukushima - Energiewende ohne Kohle und Atom jetzt!

Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) haben am 11. März, zum Jahrestag des Beginns der Atomkatastrophe in Japan, mit 2.134 Unterstützer*innen (darunter auch Kathrin Vogler) eine ganzseitige Anzeige „33 Jahre Tschernobyl - 8 Jahre Fukushima: Energiewende ohne Atom und Kohle“ in der Süddeutschen Zeitung geschaltet.

 

Im Anzeigentext heißt es u.a.: "Immer wieder gibt es Versuche, die Atomenergie als umweltfreundlich anzupreisen und den Ausstiegsbeschluss in Frage zu stellen. Atomstrom ist bei Berücksichtigung aller Verfahrensschritte jedoch keineswegs klimaneutral.
Das Abschalten der Atom- und Kohlekraftwerke darf auf keinen Fall dazu führen, dass Atom- oder Kohlestrom aus anderen Ländern importiert wird. Damit würde die Energiewende konterkariert. Auch dürfen Strahlenschutz und Umwelt-/Klimaschutz nicht zulasten der Sicherheit und Gesundheit nachfolgender Generationen gegeneinander ausgespielt werden. Beide sind gleich wichtig. Wir brauchen eine kluge Fortsetzung der Energiewende: klimaneutral, dezentral, bezahlbar, versorgungssicher und ohne Importe von Kohle- und Atomstrom:

  • Für Wind- und Sonnenenergie sind Langzeit-Stromspeicher erforderlich, um „Dunkelflauten“ zu überbrücken. Die Entwicklung und Markteinführung effizienter Speichersysteme muss Vorrang haben.
  • Moderne, klimafreundliche Gaskraftwerke und kommunale Blockheizkraftwerke sind zunächst als Bausteine der Energiewende zu erhalten, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
  • Das Energiesystem muss für alle bezahlbar bleiben: Überhöhte Profite der Energiekonzerne zulasten der Verbraucher und Stromabschaltungen bei Haushalten mit geringem Einkommen sind zu unterbinden.

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