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Neue Infos! US-Truppentransporte auf unseren Straßen: der große Aufmarsch gegen Osten

Im Rahmen der "Europäischen Abschreckungsinitiative" der Vereinigten Staaten gegenüber Russland ‚paradieren‘ in den nächsten zwei bis drei Wochen US-Truppentransporte quer durch Deutschland, insbesondere auch durch NRW. Diese Transporte sind eine gute Gelegenheit, unsere Kritik an der Drohpolitik gegen Russland in die Öffentlichkeit zu bringen!

Am 23 . Januar, kam - laut Presseberichten - die neue US-Brigade für das Rotationsverfahren von "Atlantic Resolve" in Antwerpen an. (Link)

Im Rahmen der "Europäischen Abschreckungsinitiative" der Vereinigten Staaten gegenüber Russland fahren diese US-Truppentransporte in den nächsten zwei bis drei Wochen quer durch Deutschland, auf öffentlichen Straßen und per Bahn, bis an die osteuropäischen Stationierungsorte. Diese umfangreichen Truppentransporte werden gemacht, weil sich die NATO im Rahmen der 2+4-Verträge verpflichtet hatte, keine dauerhaften Truppenstationierungen in Mittelost- und Osteuropa durchzuführen. Also benutzt man einen Taschenspielertrick und tauscht die Einheiten alle neun Monate aus. 

Diese Transporte sind eine gute Gelegenheit, unsere Kritik an der Drohpolitik gegen Russland in die Öffentlichkeit zu bringen.

Die Truppen werden von Belgien aus über die Zwischenstopps Mönchengladbach, Augustdorf, Magdeburg, Oberlausitz nach Polen und weiter verlegt.

Eine Karte und weitere Informationen finden sich hier.  

Die US Army Europe antwortete auf die Frage nach dem  genauen Plan: 

"Due to operational security considerations, we are not able to provide that level of detail in advance.  As the advisory stated, the movements will take place over the next two weeks and will occur at night to lessen the impact on public traffic." Zwei Infos gibt es also: die Transporte werden sich über zwei Wochen hinziehen und nachts stattfinden. In NRW werden sie voraussichtlich durch Aachen, Düsseldorf, Wuppertal, Dortmund und Bielefeld sowie durch den Kreis Lippe (Augustdorf) fahren. (Quelle)

Es ist davon auszugehen, dass die kommunalen Verwaltungen informiert sind. Eine Nachfrage seitens interessierter Kommunalpolitiker*innen kann also sinnvoll sein, wenn ihr sicher gehen wollt, dass eure Stadt oder euer Kreis nicht betroffen ist. Weitere Infos werden vermutlich in den nächsten Tagen auch in der Regional- und Lokalpresse berichtet, bleibt also aufmerksam.

Das Büro Kathrin Vogler freut sich über Hinweise auf die genaue Route.

 

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