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Video: Friedensaktivistin Ariane Detloff bedankt sich für die Unterstützung

Ariane Detloff stand Mitte April in Cochem vor Gericht, weil sie sich für eine Protestaktion gegen die dort lagernden Atomwaffen Zugang auf das Gelände des Fliegerhorsts Büchel verschafft hatte. Kathrin Vogler hatte der Friedensaktivistin ein Solidaritätsschreiben geschickt, für das sich Ariane jetzt mit einem Video bedankte.

Das Amtsgericht Cochem hat die 77-jährige Kölner Friedensaktivistin Ariane Detloff am 12. April 2021 wegen "gemeinschaftlichem Hausfriedensbruch" und "gemeinschaftlicher Sachbeschädigung" zu 40 Tagessätzen Geldstrafe oder ersatzweise Haft verurteilt, weil sie sich am 30. April 2019 an einem "Go-In" auf dem Atomwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel beteiligt hatte. Ariane hatte mit 16 weiteren Friedensaktivist*innen zwei Sicherheitszäune überwunden und sich dann mit der Gruppe zu einem "atomwaffenfreien Picknick" auf dem Flugplatzgelände niedergelassen, um gegen die „völkerrechtswidrige Stationierung von Atombomben in Deutschland" zu protestieren. Wegen der gewaltfreien Aktion der Gruppe wurde sogar der Übungsflugbetrieb des Luftwaffengeschwaders 33 der Bundeswehr unterbrochen. Gegen das Urteil wird Ariane Detloff Widerspruch einlegen: „Unsere Aktion Zivilen Ungehorsams halten wir für ein angemessenes und auch sehr mildes Mittel angesichts der Grausamkeit der in Büchel bereitgehaltenen Atomwaffen".

 


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Kathrin Vogler
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Die Landesgruppe NRW der Bundestagsfraktion DIE LINKE auf einem Gruppenfoto vor dem Clara-Zetkin-Saal im Bundestag.