Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Wie weiter im Nahen Osten?

Kathrin Vogler referierte am 30. Januar 2020 auf Einladung der Basisorganisation der Partei DIE LINKE in Berlin-Wedding.

US-Präsident Trump nennt ihn den "Deal des Jahrhunderts", für den palästinensischen Präsidenten Abbas gehört er auf den "Müllhaufen der Geschichte" ... Wie ist der Plan, den die USA und Israel für den Nahen Osten verabschiedet haben, zu bewerten? Was kann die Friedensbewegung tun, um den drohenden nächsten Golfkrieg noch zu verhindern, nachdem mit der neuerliche Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran die Gefahr eines offenen Krieges so groß ist wie lange nicht? Und wie könnte eine deutsche Friedenspolitik aussehen, die sich international für Konfliktabbau und nicht-militärische Konfliktlösungen einsetzt?

Zu diesen und anderen Fragen referierte Kathrin Vogler am Donnerstag auf Einladung der Basisorganisation der Partei DIE LINKE in Berlin-Wedding. In der anschließenden Diskussion mit den etwa 30 interessierten Genoss*innen und Gästen beschrieb Kathrin Vogler die friedenspolitischen Initiativen und Forderungen ihrer  Fraktion im Bundestag. Es sei unabdingbar, dass die Bundesregierung sich von der nationalistischen und erratischen Außenpolitik der USA distanziere. DIE LINKE und die Friedensbewegung müssten gemeinsam weiterhin zivile und gerechte politische Lösungen für einen nachhaltigen Frieden im Nahen und Mittleren Osten einfordern. Gesellschaftliche Einmischung, Protest und ziviler Ungehorsam, seien die Instrumente, mit denen der Widerstand gegen die kriegstreiberische Politik weltweit bekämpft werden müsse.

In Theorie und Praxis hätte sich inzwischen bewiesen, dass politische Umbrüche, die gewaltfrei herbeigeführt wurden, die besten Chancen hätten, nachhaltig friedliche und demokratische Gesellschaftssysteme hervorzubringen.

 


Unsere Website: Stoppt Defender Europe 2020!

Publikationen

Kathrin Vogler