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Protestaktionen gegen die Endlagerung und Atommülltransporte im Wendland

Pressemitteilung Kathrin Vogler, MdB

Endlager nicht ausgeschlossen

Keine Entwarnung gibt die Bundesregierung auf die Frage, ob sie die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in den Schachtanlagen der RAG Anthrazit in Ibbenbüren ausschließen kann. Kathrin Vogler erklärt dazu: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass man den Atommüll in Ibbenbüren sicher für Jahrhunderte und ohne Gefahr für Mensch und Umwelt vergraben kann. Die Altlasten aus dem Irrweg der Atomenergie werden vermutlich noch viele Generationen beschäftigen."

Keine Entwarnung gibt die Bundesregierung auf die Frage, ob sie die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in den Schachtanlagen der RAG Anthrazit in Ibbenbüren ausschließen kann. In einer Antwort auf die Frage der Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler (DIE LINKE.) verweist die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter aus dem Umweltministerium auf das Standortauswahlgesetz, in dem ganz Deutschland zu einer "weißen Landkarte" für die Endlagersuche erklärt werde. 

Die Kriterien für mögliche Standorte werde die zuständige Endlagersuchkommission bis Mitte des Jahres erarbeiten und dann auf www.endlagersuche.de veröffentlichen. 

Kathrin Vogler erklärt dazu: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass man den Atommüll in Ibbenbüren sicher für Jahrhunderte und ohne Gefahr für Mensch und Umwelt vergraben kann. Die Altlasten aus dem Irrweg der Atomenergie werden vermutlich noch viele Generationen beschäftigen. Deswegen ist es auch Irrsinn, dass die Atomfabrik in Lingen und die Urananreicherung in Gronau trotz Atomausstieg weiter produzieren. Hier entsteht der Atommüll der Zukunft, während wir für den Müll der Vergangenheit noch keine Lösung haben. Diese Anlagen müssen umgehend aus dem Verkehr gezogen werden."

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