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Die Fraktion DIE LINKE: Atomkraft sofort abschalten - erneuerbare Energien ausbauen!

Protest vor dem Brandenburger Tor gegen Uranexporte aus Gronau und Lingen!

Kathrin Vogler setzt sich zusammen mit anderen DIE LINKE Abgeordneten für die Abschaltung der Atomanlagen ein.
Kathrin Vogler protestierte zusammen mit anderen DIE LINKE Abgeordneten gegen Uranexporte aus Gronau und Lingen vor dem Brandenburger Tor.

Am Freitag, den 28.04.2017, hat Kathrin Vogler an dem Protest gegen Uranexporte aus Gronau und Lingen, den die Friedensbewegung bestehend aus NaturFreunde Berlin und Anti Atom Berlin vor dem Brandenburger Tor organisierte, teilgenommen.

Am Freitag, den 28.04.2017, hat Kathrin Vogler an dem Protest gegen Uranexporte aus Gronau und Lingen, den die Friedensbewegung bestehend aus NaturFreunde Berlin und Anti Atom Berlin vor dem Brandenburger Tor organisierte, teilgenommen.

Am selben Tag beriet der Deutsche Bundestag über den Antrag „Ausfuhr von Uran-Brennstoffen für den Betrieb störanfälliger Atomkraftwerke im Ausland stoppen“ der Fraktion DIE LINKE und die Mitglieder des Deutschen Bundestages sind dazu aufgefordert, dem Antrag zuzustimmen. Es ist völlig unakzeptabel, dass ungefähr ein Drittel aller Atomkraftwerke weltweit mit ihrem notwendigen Brennstoff durch die Lieferung von angereichertem Uran aus der Atomfabrik in Gronau und Brennelementen aus der Atomfabrik in Lingen versorgt werden. Die Bundesregierung hat sich bisher geweigert die Uranfabriken in Gronau und Lingen einzustellen und dadurch einen tatsächlichen Atomausstieg in Deutschland verhindert. Was die Bundesregierung aber dringend machen sollte, ist sofortiges Exportverbot von Uran-Kernbrennstoffen aus den Atomanlagen in Lingen und Gronau, schnellstmögliche Stilllegung der Urananlagen in Gronau und Lingen, Kündigung des EURATOM-Vertrages und Verbot des Betriebs und des Exports von Atomanlagen im Grundgesetz verankern. Am 14. Mai 2017 findet die Landtagswahl in NRW statt und im Wahlkampf fordern alle Parteien ein Verbot der Brennstofflieferungen. Trotzdem aber unternimmt im Bund die Große Koalition nichts, um weitere Exporte zu stoppen und einen wirklichen Atomausstieg anzustreben. Kathrin Vogler hat mit ihrer Teilnahme an der Protestaktion ihre starke Unterstützung der Ziele der Anti-Atom-Bewegung gezeigt und sich der Forderungen der Bewegung weiterhin angeschlossen: Uranexporte aus Gronau und Lingen sind zu verbieten und Atomkraft sofort abzuschalten.

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