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            <title>DIE LINKE. Kathrin Vogler: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Kathrin Vogler</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 20:03:43 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 21 Sep 2026 20:03:43 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-434178</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 12:44:43 +0200</pubDate>
                <title>Vertrauliche Rabatte gefährden die Preisstabilität von Arzneimitteln – Regierungsunterlagen zu Eli Lilly müssen veröffentlicht werden</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/vertrauliche-rabatte-gefaehrden-die-preisstabilitaet-von-arzneimitteln-regierungsunterlagen-zu-eli-lilly-muessen-veroeffentlicht-werden-1/</link>
                <author>Pressemitteilung</author>
                <description>Anlässlich aktueller Recherchen von WDR, NDR, Süddeutscher Zeitung (SZ) und dem Rechercheteam &quot;Investigate Europe&quot; zum US-Pharmakonzern Eli Lilly und Arzneimittelrabatten erklärt Kathrin Vogler, MdB der Gruppe Die Linke im Bundestag:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben von Anfang an vor der Lex Lilly gewarnt. Der Versuch der Pharmalobby, sich über vertrauliche Rabatte in Deutschland zu bereichern, gefährdet die Preisstabilität von Arzneimitteln nicht nur bei uns, sondern in ganz Europa. Die Bundesregierung, allen voran Kanzler Olaf Scholz und Gesundheitsminister Karl Lauterbach, müssen sich fragen lassen, wessen Interessen sie hier wirklich vertreten.<br> <br> Es ist völlig inakzeptabel, dass der Bundeskanzler und sein Kabinett offenbar bereit waren, zentrale Prinzipien der Preisregulierung zu opfern.<br> <br> Jetzt muss alles auf den Tisch! Nicht nur die Unterlagen aus dem Gesundheitsministerium, sondern vor allem die aus dem Kanzleramt. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, zu erfahren, welche Absprachen hinter verschlossenen Türen getroffen wurden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass diese Gesetzesänderung auf Wunsch von Eli Lilly zustande kam, müssen sofort Konsequenzen gezogen werden.<br> <br> Die Linke wird sich auch weiterhin gegen die Lex Lilly und ähnliche Vorhaben stellen, die die Interessen der Pharmakonzerne über die der Menschen in Deutschland und Europa stellen. Arzneimittelpreise müssen transparent bleiben – für die Krankenkassen, die Ärzt*innen und vor allem für die Patient*innen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilung</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-433127</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Aug 2024 12:38:22 +0200</pubDate>
                <title>&quot;Das Apothekenreformgesetz kann so nicht beschlossen werden!&quot;</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/das-apothekenreformgesetz-kann-so-nicht-beschlossen-werden/</link>
                <author>Pressespiegel, nd-aktuell.de</author>
                <description>Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Gruppe der Partei im Bundestag, betont unter anderem den Stellenwert der inhabergeführten Apotheken für die ambulante Versorgung, etwa in Sachen niedrigschwelligem und patientenorientiertem Zugang zu Arzneimitteln. Die Politikerin spannt den Rahmen allerdings über die Apotheken hinaus und möchte sie stärker in lokale Netzwerke für die öffentliche Gesundheit eingebunden sehen. Sicher ist jedoch auch Vogler: &quot;Die Idee von Zweig- und Filialapotheken wird zu einer massiven Verschlechterung der Arzneimittelversorgung führen.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1184765.arzneimittelversorgung-light-apotheke-unerwuenscht.html?sstr=light-apotheke" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Hier</a> geht es zum Artikel.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presseschau</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-430207</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Jul 2024 15:55:37 +0200</pubDate>
                <title>&quot;Profitables Gesetz für Medikamentenhersteller&quot;</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/profitables-gesetz-fuer-medikamentenhersteller/</link>
                <author>Presseschau, freitag.de</author>
                <description>Ulrike Baureithel schreibt im Freitag über einen &quot;faulen Kompromiss&quot; beim Medizinforschungsgesetz. &quot;...Ähnlich sieht es Linken-Politikerin Kathrin Vogler, die in der taz den Ablauf der Gespräche mit Eli Lilly aufgedeckt hat und die gezielte Förderung des Konzerns kritisiert. Sie vermutet, dem Hersteller gehe es darum, dass der Preis für ein neues Diabetesmedikament mit dem gleichen Wirkstoff wie in der Abnehmspritze geheim bleibt, um den Markt für die privat zu zahlende Spritze zu erhalten. Dass vertrauliche Erstattungspreise Arzneimittel billiger machten, hielt Vogler Lauterbach im Bundestag vor, sei &quot;eine Lüge&quot;.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/produktionsort-deutschland-profitables-gesetz-fuer-medikamentenhersteller" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Hier</a> geht es zum gesamten Artikel.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presseschau</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-430166</guid>
                <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 16:47:00 +0200</pubDate>
                <title>Arzneimittelpreise außer Kontrolle: Ampelregierung gibt Pharmaindustrie grünes Licht</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/arzneimittelpreise-ausser-kontrolle-ampelregierung-gibt-pharmaindustrie-gruenes-licht/</link>
                
                <description>Die Krankenkassenbeiträge steigen auch wegen astronomischer Arzneimittelpreise, doch die Ampelregierung kapituliert. Im Gegenteil macht sie das Geschäft mit neuen Medikamenten noch lukrativer für die Pharmamultis. Das Medizinforschungsgesetz ist Standortpolitik auf Kosten der Versicherten. Die Linke sagt: Politik für  Konzerne und gegen die Interessen der Versicherten ist schäbig!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kathrin Voglers Rede im Wortlaut:</strong></p>
<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!</p>
<p>Immer wieder versucht der Deutsche Bundestag, die explodierenden Arzneimittelpreise unter Kontrolle zu bringen, die die gesetzlichen Krankenkassen von Jahr zu Jahr mehr belasten. Im Jahr 2022 zum Beispiel waren es fast schon 50&nbsp;Milliarden Euro. Aber die Ampelregierung hat jetzt endgültig kapituliert und sich entschieden, das sehr lukrative Geschäft mit neuen Arzneimitteln noch profitabler zu machen. Na, herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>(Beifall bei der Linken)</p>
<p>Dieses Medizinforschungsgesetz ist nichts anderes als Standortpolitik</p>
<p>(Christine Aschenberg-Dugnus (FDP): Ja! Wir wollen ja auch gute Forschung! Das ist doch der Sinn der ganzen Sache, Mensch!)</p>
<p>mit den Geldern der Krankenversicherten. Wenn Sie hier immer und immer wieder behaupten, Herr Lauterbach, das sei nicht so, in Wirklichkeit würden die Arzneimittel günstiger, wenn die Erstattungspreise geheim blieben, dann ist das eine dreiste Lüge. Da glauben Sie doch selbst nicht dran.</p>
<p>(Beifall bei der Linken)</p>
<p>Denn sonst würden Sie diese Regelung nicht auf vier Jahre befristen</p>
<p>(Dr. Paula Piechotta (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Dreieinhalb!)</p>
<p>und mit einem Zwangsrabatt von 9&nbsp;Prozent koppeln.</p>
<p>Offenbar steht der Bundeskanzler bei einem US-Unternehmen im Wort, dem versprochen wurde, dass eine Investition in Deutschland mit einer gesetzlichen Lizenz zum Gelddrucken belohnt wird.</p>
<p>(Widerspruch bei der SPD - Dr. Andrew Ullmann (FDP): Beweise!)</p>
<p>Wenn Sie, Herr Lauterbach, hier behaupten, es hätte keine Gespräche des Kanzleramts und des Bundeskanzlers mit Eli Lilly im Vorfeld dieser Gesetzgebung und im Vorfeld der Pharmastrategie gegeben, dann ist das doch einfach nicht die Wahrheit. Sie sollten mal die Antworten auf meine schriftlichen Fragen und unsere Kleine Anfrage lesen, die Ihr eigenes Haus geschrieben hat.</p>
<p>(Beifall bei der Linken - Marianne Schieder (SPD): Zuhören!)</p>
<p>Tatsächlich hat der Staatssekretär im Kanzleramt Jörg Kukies schon mindestens zweimal, im Januar und im Februar 2023, mit CEO David Riggs telefoniert. Und der Kanzler himself hat mit Vertretern der Firma Eli Lilly tatsächlich auf der Jahrestagung des US Business Council am 9. Februar dieses Jahres in Washington D.&nbsp;C. gesprochen.</p>
<p>(Dr. Andrew Ullmann (FDP): Ganz gefährlich! - Weitere Zurufe von der FDP: Oh!)</p>
<p>Sie reden sich hie um Kopf und Kragen!</p>
<p>Ehrlich gesagt, Die Linke hat gar nichts gegen Wirtschaftsförderung.</p>
<p>(Torsten Herbst (FDP): Ach!)</p>
<p>Aber dafür in die Taschen der gesetzlich Versicherten zu greifen, weil der Kanzler und der Finanzminister die schwarze Null anbeten wie ein Goldenes Kalb, das geht echt zu weit.</p>
<p>(Beifall bei der Linken)</p>
<p>Ich habe auch nachgefragt, ob „Inhalte der Pharmastrategie der Bundesregierung auf inhaltlichen Absprachen mit dem Unternehmen Eli Lilly“ beruhen und welche das waren. Die Antwort aus dem Hause Lauterbach ist so konkret wie unvollständig. Sie lautet: Die Pharmastrategie der Bundesregierung wurde unter Einbeziehung der pharmazeutischen Industrie erarbeitet. - Danach hatte ich gar nicht gefragt. Das wusste ich doch schon vorher.</p>
<p>(Heiterkeit und Beifall bei der Linken)</p>
<p>Sie wollen keine Transparenz bei den Medikamentenpreisen, und Sie wollen keine Transparenz über Ihre Kungeleien im Vorfeld dieses Gesetzes. Sie sind also eine Regierung der Intransparenz. Und natürlich lehnt Die Linke dieses Gesetz ab.</p>
<p>(Beifall bei der Linken - Dr. Andrew Ullmann (FDP): Ja, Innovation in Deutschland! Typisch Linke!)</p>]]></content:encoded>
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                <pubDate>Wed, 19 Jun 2024 11:48:56 +0200</pubDate>
                <title>Wer ein Apothekensterben verhindern will, kann sich auf den Gesundheitsminister nicht verlassen</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/wer-ein-apothekensterben-verhindern-will-kann-sich-auf-den-gesundheitsminister-nicht-verlassen/</link>
                <author>Pressespiegel, pharmazeutische-zeitung.de</author>
                <description>Lauterbachs Apothekenreform ist unbrauchbar und darf so nicht verabschiedet werden. Noch immer hat das Gesundheitsministerium nicht verstanden, dass Einsparungen bei den Apotheken langfristig zu höheren Kosten führen und vor allem die Versorgung von Arzneimitteln gefährden. Es braucht endlich nachhaltige Maßnahmen, um Apotheken zu retten und dem Fachkräftemangel zu begegnen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/vogler-bangt-um-pta-einkommen-148020/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Hier</a> gelangen Sie zum Artikel.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presseschau</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
                
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                <pubDate>Mon, 17 Jun 2024 08:45:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Lauterbach&#039;sche Apothekenreform wird mehr Probleme schaffen als lösen!</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/die-lauterbachsche-apothekenreform-wird-mehr-probleme-schaffen-als-loesen/</link>
                <author>Presseschau, apotheken-umschau.de</author>
                <description>Für die Versorgung mit Medikamenten und Arzneimitteln sind Apotheken unverzichtbar und brauchen Unterstützung. Gesundheitsminister Lauterbach legt nun einen Reform vor, die insbesondere für die Bürger*innen massive Nachteile hat.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.apotheken-umschau.de/gesundheitspolitik/apothekenreform-geteiltes-echo-auf-lauterbachs-gesetzentwurf-1112643.html" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Hier</a> gelangen Sie zum Artikel.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presseschau</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
                
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                <pubDate>Thu, 13 Jun 2024 18:24:22 +0200</pubDate>
                <title>Lex Lilly: Scholz als Lobbyist</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/lex-lilly-scholz-als-lobbyist/</link>
                <author>Presseschau, aertzeblatt.de</author>
                <description>Ärzteblatt: &quot;Weit schwerere Geschütze fuhr indes die Linke auf. &quot;Eigentlich sollten wir hier keine Gesetze für einzelne Unternehmen machen, aber die Ampel tut das. Wir reden hier von einer Lex Lilly&quot;, erklärte Kathrin Vogler mit Blick auf vertrauliche Erstattungsbeträge. &quot;Als Gesundheitsminister Gröhe das 2016 vorgeschlagen hat, hielt ein gewisser Karl Lauterbach das noch für inakzeptabel.&quot; Selbst die meisten Pharmakonzerne seien gegen die Pläne. &quot;Warum ist gerade die Firma Lilly so scharf auf Intransparenz?&quot;, fragte sie, um gleich selbst zu antworten: Der Konzern wolle das gleiche Medikament erstattungsfähig für Diabetes und als Abnehmmittel als Selbstzahlerleistung vermarkten. Wenn die Erstattungspreise nicht bekannt seien, könne auch für Selbstzahler mehr verlangt werden &quot;und das freut die Aktionäre&quot;, sagte sie. &quot;Auch wenn Lilly in Alzey 1.000 Jobs schafft - wenn sich dafür der Kanzler zum Lobbyisten machen muss, ist uns dieser Preis zu hoch.&quot;&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/151954/Breiter-Widerstand-gegen-vertrauliche-Erstattungspreise-und-Bundesethikkommission" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Hier</a> finden Sie den gesamten Artikel.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presseschau</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
                
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                <pubDate>Thu, 13 Jun 2024 18:18:21 +0200</pubDate>
                <title>Lex Lilly: Scholz macht sich zum Lobbyisten</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/lex-lilly-scholz-macht-sich-zum-lobbyisten/</link>
                <author>Presseschau, deutsche-apotheker-zeitung.de</author>
                <description>Deutsche Apotheker-Zeitung: &quot;... nutzte die gesundheitspolitische Sprecherin der Partei die Linke, Kathrin Vogler, ihre gesamte Redezeit zu dem Thema. [...] Sie erinnerte: Als der damalige Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die vertraulichen Erstattungsbeträge hatte einführen wollen, habe Lauterbach das noch als &quot;inakzeptabel&quot; bezeichnet. Sie sprach von dem Gesetz als &quot;Lex Lilly&quot; - Regierungsvertreter wie Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und auch Lauterbach hätten sich in den vergangenen Monaten siebenmal mit dem Pharmaunternehmen getroffen, nur einmal sei nicht über das Gesetz gesprochen worden. Auch wenn Eli Lilly nun plane, in Alzey in Rheinland-Pfalz tausend Jobs zu schaffen, so Vogler, sei der Linken der Preis dafür zu hoch, wenn der Kanzler sich zum Lobbyisten mache.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2024/06/07/elefant-im-raum-bundestag-beraet-medizinforschungsgesetz" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Hier</a> geht zum kompletten Artikel.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presseschau</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 13 Jun 2024 18:07:00 +0200</pubDate>
                <title>Schreibt der US-Pharmakonzern Eli Lilly an unseren Gesetzen mit?</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/schreibt-der-us-pharmakonzern-eli-lilly-an-unseren-gesetzen-mit/</link>
                <author>Presseschau, nd-aktuell.de</author>
                <description>nd-aktuell.de: &quot;Ganze sieben Mal haben sich Mitglieder der Ampel-Regierung seit November 2023 mit der Geschäftsführung von Eli Lilly getroffen. Das geht aus einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage der Linke-Abgeordneten Kathrin Vogler hervor. [...] Kathrin Vogler kommentierte die neuen Erkenntnisse gegenüber »nd«: »Offenbar hat sich Kanzler Scholz persönlich als Unternehmensberater für Eli Lilly betätigt und extra für dieses Unternehmen einen Passus im Medizinforschungsgesetz untergebracht.« Der Kanzler, der sich in den vergangenen Monaten drei Mal mit Vertretern von Eli Lilly getroffen hat, stelle damit die Profitinteressen eines einzelnen Unternehmens über das Wohl der gesamten Bevölkerung, so Vogler. »Das erinnert an sein Handeln als Finanzminister in der Wirecard-Affäre.«&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1182238.lobbyismus-schreibt-der-us-pharmakonzern-eli-lilly-an-unseren-gesetzen-mit.html" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Hier</a> geht es zum nd-Artikel.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presseschau</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
                
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                <pubDate>Thu, 13 Jun 2024 15:13:51 +0200</pubDate>
                <title>Kathrin Vogler: Geheimpreise gefährden Arzneimittelversorgung</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/kathrin-vogler-geheimpreise-gefaehrden-arzneimittelversorgung/</link>
                <author>Pressemitteilung</author>
                <description>Kathrin Vogler: &quot;Die Recherche von NDR, WDR, SZ und &#039;Investigate Europe&#039; über die Gefährdung der Versorgungssicherheit in der EU durch Geheimpreise für Arzneimittel zeigt, wie gefährlich es ist, dass die Bundesregierung mit dem Medizinforschungsgesetz der Pharmaindustrie weitere Möglichkeiten für Geheimpreise eröffnet. Die &#039;Lex Lilly&#039; soll mit unseren Krankenversicherungsbeiträgen Ansiedlungen von Pharmaunternehmen, die ohnehin schon Milliardengewinne verzeichnen, subventionieren. Gleichzeitig finden wieder einmal Debatten über die Erhöhung der Beiträge statt, da die Krankenkassen unterfinanziert sind und ihre originären Aufgaben nicht erfüllen können.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilung</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
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                <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 19:29:12 +0200</pubDate>
                <title>Über &quot;Lex Lilly&quot; freuen sich die Aktionäre</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/ueber-lex-lilly-freuen-sich-die-aktionaere/</link>
                <author>Pressespiegel, Das Parlament</author>
                <description>Das Parlament: &quot;Auch Kathrin Vogler (Linke) rügte den vertraulichen Erstattungspreis und wertete ihn als &quot;Lex Lilly&quot;. Der US-Konzern Eli Lilly stelle zwei Medikamente mit dem selben Wirkstoff her, gegen Diabetes und zum Abnehmen für Selbstzahler. Wenn Selbstzahler nicht wüssten, was die Kassen für das Diabetesmittel zahlten, könne für das Abnehmmittel mehr berechnet werden. Das freue die Aktionäre.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.das-parlament.de/epaper/2024/24/index.html#4" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Hier</a> geht es zum Artikel "Ein heikler Balanceakt".</p>]]></content:encoded>
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                <guid isPermaLink="false">news-429883</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 11:50:28 +0200</pubDate>
                <title>Versicherte sollen Pharmaansiedlung subventionieren</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/versicherte-sollen-pharmaansiedlung-subventionieren/</link>
                <author>Pressemitteilung</author>
                <description>„Es drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass die Beitragszahler*innen der Gesetzlichen Krankenversicherung mit Milliardensummen die Standortpolitik der Bundesregierung subventionieren sollen,“ erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Jetzt schließt sich auch die Private Krankenversicherung der Ablehnungsfront gegen Lauterbachs „Lex Lilly“ an. Krankenkassen, Ärzte, Gemeinsamer Bundesausschuss und IQWiG hatten sich schon dagegen ausgesprochen. Selbst einige Pharmaunternehmen lehnen die Regelung ab. Alle befürchten höhere Kosten durch die im Medizinforschungsgesetz vorgesehenen Geheimpreise für Arzneimittel. Aber offenbar hat die Bundesregierung genau das dem Pharmakonzern Eli Lilly im Gegenzug für die Ansiedlung im rheinland-pfälzischen Alzey versprochen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilung</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-429544</guid>
                <pubDate>Thu, 16 May 2024 20:27:44 +0200</pubDate>
                <title>Patentfreigabe als Baustein für Pandemievorsorge</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/patentfreigabe-als-baustein-fuer-pandemievorsorge/</link>
                
                <description>Für die Bekämpfung zukünftiger Pandemien kommt es auf eine Stärkung der WHO durch mehr finanzielle Unabhängigkeit an. Der Zugang zu Arzneimittel, Medizinprodukte und Impfstoffe darf nicht durch Patente vor allem für die Menschen im Globalen Süden eingeschränkt werden. SPD und Grüne müssen zu ihren Wahlkampfversprechen einer Patentfreigabe stehen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Rede im Wortlaut:</p>
<p>Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen!</p>
<p><em>„Es darf nicht zu der moralischen und medizinischen Katastrophe kommen, dass die reichen Länder die Pandemievorräte horten und kontrollieren. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Menschen Zugang zu Diagnostik, Behandlung und Impfstoffen haben.“</em></p>
<p>(Beifall bei der Linken)</p>
<p>So sagte der UN-Generalsekretär António Guterres mit Blick auf den Pandemievertrag, der gerade jetzt in der Weltgesundheitsorganisation verhandelt wird. Und der Mann hat recht.</p>
<p>(Beifall bei der Linken)</p>
<p>In der Coronapandemie haben wir erlebt, dass nicht nur einzelne Länder schlecht vorbereitet waren. Auch die internationalen Institutionen waren nicht gut aufgestellt. Und weil das vermutlich nicht die letzte Pandemie war, muss die internationale Zusammenarbeit verbessert werden. Dazu leistet der AfD-Antrag leider überhaupt keinen Beitrag. Da werden etwa Demokratiedefizite behauptet, weil Deutsch keine offizielle WHO-Sprache ist. Mein Tipp nach rechts außen: Der Bundestag hat aktuell noch Plätze frei in den sehr guten Sprachkursen für Abgeordnete. Die könnten Sie noch schnell belegen.</p>
<p>(Beifall bei der Linken)</p>
<p>Und dann fordert die AfD ein Finanzierungsmodell, das die Unabhängigkeit der WHO wiederherstellt. So weit, so richtig. Aber waren das nicht Sie, die bei jeder Gelegenheit die Haushaltsmittel für die WHO kürzen und am allerliebsten aus der Weltgesundheitsorganisation austreten wollten?</p>
<p>(Johannes Wagner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hört! Hört!)</p>
<p>Das ist doch alles unglaubwürdig und widersprüchlich, und deswegen lehnt Die Linke es ab.</p>
<p>(Beifall bei der Linken)</p>
<p>Dagegen enthält der Antrag der Union durchaus Positives, wie etwa den „One Health“-Ansatz oder die finanzielle Stärkung der WHO. Allerdings ist die Antwort der Union auf die zentrale Frage, den zentralen Konflikt, der gerade bei den Verhandlungen zum WHO-Pandemievertrag besteht, einfach falsch. Die reichen Länder, darunter auch Deutschland, wollen sich partout nicht dazu verpflichten lassen, in einer pandemischen Krise</p>
<p>(Beatrix von Storch (AfD): ... die ganze Welt zu retten!)</p>
<p>die Patente auf Arzneimittel, Medizinprodukte und Impfstoffe aufzuheben,</p>
<p>(Dr. Andrew Ullmann (FDP): Dass Die Linke immer noch nicht verstanden hat, was das bedeutet!)</p>
<p>damit diese auch für die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung verfügbar werden.</p>
<p>Das Festhalten an den Patenten hat insbesondere im Globalen Süden die Versorgung dramatisch verschlechtert. Die Union fordert aber trotzdem, dass die Bundesregierung jede Lockerung des Patentschutzes in den Verhandlungen ablehnen soll. Es ist traurig, dass SPD und Grüne sich in der Regierung von der richtigen Erkenntnis verabschiedet haben, dass in einer globalen Gesundheitskrise Verteilungsgerechtigkeit wichtiger ist als Profitinteressen.</p>
<p>(Beifall bei der Linken)</p>]]></content:encoded>
                <category>Reden</category><category>Arzneimittelpolitik</category><category>Videos</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-428264</guid>
                <pubDate>Tue, 27 Feb 2024 13:45:47 +0100</pubDate>
                <title>Kinderarzneimittel: Versagen als Erfolg feiern</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/kinderarzneimittel-versagen-als-erfolg-feiern/</link>
                
                <description>&quot;Immer noch fehlen mitten in der Erkältungssaison Salbutamol und Antibiotika. Das ist das Ergebnis von Lauterbachs ALBVVG und 5-Punkte-Plan&quot;, erklärt Kathrin Vogler, Gesundheitsexpertin von Die Linke im Bundestag zu Meldungen über einen Bericht einer von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eingesetzten Arbeitsgruppe zur Versorgung mit Kinderarzneien.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Lauterbach sollte sich schämen, die Verfügbarkeit von Ibuprofen und Paracetamol als Erfolg verkünden zu lassen. Eigentlich sollte ihm diese Bankrotterklärung seiner Bemühungen um eine stabile Medikamentenversorgung peinlich sein. Der Arzneimittelkrise wird der Minister mit Rabattverträgen und Schnellschüssen nicht beikommen. Wenn ihm nicht bald etwas Besseres einfällt, droht eine Chronifizierung des Problems. Dieses Marktversagen ist nicht allein mit mehr Regeln für den Markt zu beheben."</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilung</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-421222</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Jan 2024 17:44:00 +0100</pubDate>
                <title>Sind Kinder erneut die Leidtragenden?</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/sind-kinder-erneut-die-leidtragenden/</link>
                <author>Medienecho, Tagesspiegel.de</author>
                <description>Heike Haarhoff beschäftigt sich im Tagesspiegel Background mit Arzneimittel-Lieferengpässen:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"[...] Der Opposition freilich geht dies nicht weit genug. „Unfassbar, dass wir in diesem Winter wiederVersorgungsengpässe bei Kinderarzneimitt eln haben“, schalt die Linken-Gesundheitspolitikerin KathrinVogler. Das ALBVVG und der 5-Punkte-Plan reichten „nicht einmal bis zu dieser Erkältungssaison“. Mit „ein paar Schnellschüssen“ mache Lauterbach es sich zu leicht. Die Rabattverträge seien „Teil des Problems, nicht der Lösung“, so Vogler: „Geschenke an die Industrie ohne Auflagen, die im Gegenzug tatsächlich eine verbesserte Liefersicherheit gewährleisten, sind nicht der richtige Weg.“</p>
<p>Den Artikel finden Sie <a href="https://background.tagesspiegel.de/gesundheit/sind-kinder-erneut-die-leidtragenden" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                <category>Presseschau</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-415268</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 11:22:00 +0200</pubDate>
                <title>Versorgungslage bei Kinderarzneimitteln - ein Desaster mit Ansage</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/versorgungslage-bei-kinderarzneimitteln-ein-desaster-mit-ansage-1/</link>
                <author>Pressemitteilung</author>
                <description>Am 14.09.2023 hatte Gesundheitsminister Lauterbach zum &quot;Spitzengespräch zur Versorgungslage bei Kinderarzneimitteln&quot; ins Bundesgesundheitsministerium geladen. Auf der Pressekonferenz im Anschluss versicherte Lauterbach, die Versorgung werde in diesem Winter besser funktionieren als 2022/23. Kathrin Vogler resümiert einen Monat danach:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Pressemitteilung vom 13. Oktober 2023 im Wortlaut:</p>
<h5><strong>Versorgungslage bei Kinderarzneimitteln - ein Desaster mit Ansage</strong></h5>
<p>„Von den aktuell 500 nicht verfügbaren Medikamenten, darunter 120 Antibiotika, sind auch schon wieder Kinderarzneien - Fiebersäfte und Antibiotika – betroffen, das melden inzwischen Apotheken von Nord bis Süd. Die Pharmaindustrie warnt vor übersteigerten Erwartungen an ihre Produktionskapazitäten und der Großhandel kann weder liefern noch bevorraten, wenn Arzneimittel gar nicht produziert werden, weil sich die Herstellung aus Sicht der Pharmaindustrie nicht rechnet. Offenbar konnten im Laufe des Sommers die Vorräte an Erkältungsmedikamenten noch nicht wieder aufgefüllt werden, weshalb viele Apotheken sogar befürchten, dass die Lage schlimmer werden könnte als im letzten Jahr. Es ist ein Desaster mit Ansage und das Gegenteil von Versorgungssicherheit", erklärt Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, einen Monat nach dem von Gesundheitsminister Lauterbach anberaumten „Spitzengespräch zur Versorgungslage bei Kinderarzneimitteln“, bei dem der Minister sagte, „Wir sind deutlich besser aufgestellt als im letzten Jahr“. Vogler weiter:</p>
<p>„Es steht zu befürchten, dass Lauterbach mal wieder leichtfertig Ankündigungen gemacht hat, die nicht eingehalten werden. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass weder das neue Arzneimittelgesetz noch der im September vollmundig präsentierte ‚5-Punkte-Plan zur Sicherung der Versorgung mit Kinderarzneimitteln‘ ausreichen, um die Situation kurz- und mittelfristig zu verbessern.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund auch noch die Eltern verantwortlich zu machen mit dem Appell, keine Medikamente für ihre Kinder zu ‚horten‘, ist da einfach nur zynisch. Dieser Minister enttäuscht auf ganzer Linie.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Medienecho:</strong></p><ul class="list-normal"> 	<li>26.10.2023, <a href="https://madeinbocholt.de/mdb-flash-engpaesse-bei-medikamenten-stationaere-grenzkontrollen/#gsc.tab=0" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">MdB-Flash: Engpässe bei Medikamenten</a></li> 	<li>13.10.2023, Appotheke Adhoc: <a href="https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/lieferengpaesse-desaster-mit-ansage/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Lieferengpässe: „Desaster mit Ansage“</a></li> </ul><p>***</p><ul class="list-normal"> 	<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=3j3Fmpi5qLc" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Mitschnitt der Pressekonferenz</a> nach dem "Spitzengespräch zur Versorgungslage bei Kinderarzneimitteln"&nbsp; am 14. September 2023.</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Vita Adam</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Kathrin Vogler</category><category>Pressemitteilung</category><category>Themen</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-411050</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 15:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Eine verlässliche Versorgung mit Arzneimitteln ist Daseinsfürsorge!</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/fuer-eine-verlaessliche-arzneimittelversorgung-als-daseinsfuersorge-1/</link>
                <author>Rede im Bundestag</author>
                <description>Die Regierungen der letzten 25 Jahre haben unsere Gesundheitsversorgung mehr und mehr den Prinzipien von Markt und Wettbewerb unterworfen. So wurden zwar die Profite der Hersteller gesichert, die medizinische Versorgung der Bevölkerung verschlechterte sich jedoch zusehends. Lieferengpässe bei immer mehr Arzneimitteln sind eine der Auswirkungen dieser Politik. Dem dürfen wir nicht länger zusehen, denn auch eine verlässliche Versorgung der Bevölkerung mit allen notwendigen Medikamenten ist Teil der staatlichen Daseinsfürsorge.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kathrin Voglers Rede im Wortlaut:</strong></p>
<p>Verehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren!</p>
<p>Verzweifelte Eltern suchen für ihre kranken Kinder in Apotheken im grenznahen Ausland nach Fiebersäften oder schnitzen Fieberzäpfchen auf die richtige Größe zurecht. Krebskranke Frauen müssen befürchten, dass ihr lebensrettendes Medikament nicht mehr verfügbar ist. Chronisch Kranke fangen an, Medikamente zu horten, einfach aus Angst, dass ihre Blutdruckarznei oder ihr Insulin irgendwann nicht mehr zu kriegen ist. Ende 2022 gab es einen Engpass bei 311&nbsp;Medikamenten, aktuell sind 474 betroffen. Das sind unhaltbare Zustände, bei denen nicht länger tatenlos zugesehen werden darf.</p>
<p>(Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>Gestern waren ja die Apothekerinnen und Apotheker bundesweit im Streik und auch hier in Berlin zu Tausenden auf der Straße. Wenn selbst die Apothekerschaft aufsteht und vor Minister Lauterbachs Ministerium „Patientenversorgung ohne Lieferengpässe!“ fordert, dann reicht es ganz bestimmt nicht aus, davon ein Foto zu twittern, wie der Herr Minister das gemacht hat. Hier muss endlich gehandelt werden.</p>
<p>(Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)</p>
<p>Aber wenn die Union sich hier so wortstark hinstellt, muss ich schon sagen: Es hat so ein bisschen was von „Haltet den Dieb! Er hat mein Messer im Rücken!“; denn die Regierungen der letzten 25&nbsp;Jahre haben unsere Gesundheitsversorgung mehr und mehr den Prinzipien von Markt und Wettbewerb unterworfen. Da waren Sie auch dabei. Und nun stellen Sie überrascht fest, dass diese Prinzipien auf globalisierten Märkten zwar die Profite der Hersteller sichern, aber mitnichten die Versorgung der Bevölkerung. Überraschung! Das hätte doch niemand ahnen können, dass Rabattverträge, die lebensrettende und bewährte Medikamente beim Preis in eine gnadenlose Abwärtsspirale schicken, dazu führen könnten, dass Produktionsstätten in Niedriglohnländer verlagert werden und dass die Lieferketten immer anfälliger werden. Wer hätte das gedacht?</p>
<p>Deutschland, meine Damen und Herren, ist nicht nur Europas größter Abnehmer für Arzneimittel, sondern auch ein großer Produzent. Allerdings gibt es bei den Pharmafirmen genau wie im richtigen Leben eine deutliche Zweiklassengesellschaft.</p>
<p>Da ist die Oberklasse der neuen, patentgeschützten Medikamente, für die noch immer in den ersten sechs Monaten nach der Zulassung Fantasiepreise zulasten der Krankenkassen abgerechnet werden können. Sie sichern die enormen Profite der Konzerne.</p>
<p>Und da ist die Arbeiterklasse unter den Medikamenten, die Generika. Das sind wirksame und bewährte Mittel, deren Patentschutz abgelaufen ist und die den Hauptteil bei der Medikamentenversorgung sichern. Diese Generika sind es, die von den Engpässen betroffen sind. Das ist dramatisch, weil viele von ihnen essenzielle Mittel für chronisch Kranke sind. Sie stellen drei Viertel der verschriebenen Medikamente. Ihr Anteil an den Ausgaben der Krankenkassen liegt allerdings nicht mal bei 10&nbsp;Prozent. Während die Ausgaben für Arzneimittel insgesamt von Jahr zu Jahr ansteigen, bleiben sie für Generika stabil oder sinken sogar, trotz steigender Produktionskosten. Sie haben also keinen Anteil an den Finanznöten der Krankenkassen, aber sie stellen fast 100&nbsp;Prozent der von Lieferengpässen betroffenen Medikamente. Ein Apotheker hat mir das so geschildert: Medikamente, die 1&nbsp;000&nbsp;Euro pro Packung kosten, kriege ich immer.</p>
<p>Nun weiß auch DIE LINKE, dass man Fehlentwicklungen, die durch jahrzehntelange politische Fehlentscheidungen verursacht worden sind, nicht mit einem Federstrich beseitigen kann. Aber das von der Regierung vorgelegte Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungsgesetz ist nun wirklich ein erneutes Politikversagen mit Ansage.</p>
<p>(Beifall bei der LINKEN)</p>
<p>In der Anhörung im Ausschuss am Montag hat der Vertreter der generikaproduzierenden Unternehmen ganz klar gesagt, dass dieses Gesetz nicht dazu führen wird, dass es in fünf Jahren wieder mehr Generika in der Europäischen Union gibt. Viele Sachverständige haben deutlich gemacht, dass nicht allein Kinderarzneimittel oder Antibiotika von den gravierenden Nebenwirkungen der Rabattverträge betroffen sind, sondern eine ganz breite Palette von unterschiedlichen lebenswichtigen Medikamenten. Aber Herr Lauterbach hält eisern an diesen Rabattverträgen fest und weigert sich damit, die wichtigste Ursache der Engpässe anzugehen.</p>
<p>(Martina Stamm-Fibich (SPD): Das ist doch einfach nicht wahr! Das stimmt nicht!)</p>
<p>Die Apothekerinnen und Apotheker, die hier am Mittwoch auf der Straße waren, empfinden übrigens die 50&nbsp;Cent, die sie künftig für die Beschaffung von alternativen Medikamenten für nicht lieferbare bekommen sollen, als zynisches Almosen, das ihren Arbeitsaufwand nicht ansatzweise abdeckt.</p>
<p>Die Verpflichtung der Pharmaunternehmen nach §&nbsp;52b des Arzneimittelgesetzes, eine angemessene und kontinuierliche Bereitstellung sicherzustellen, steht bisher nur auf dem Papier. Und da helfen auch keine neuen Berichtspflichten, meine Damen und Herren, sondern nur eine Vorratspflicht für fünf Monate, wie sie DIE LINKE fordert.</p>
<p>(Beifall bei der LINKEN)</p>
<p><strong>Vizepräsidentin Yvonne Magwas:</strong></p>
<p>Kommen Sie bitte zum Schluss.</p>
<p><strong>Kathrin Vogler</strong> (DIE LINKE):</p>
<p>Ich komme zum Schluss. - Die krisenfeste und verlässliche Versorgung der Bevölkerung mit notwendigen Medikamenten ist Teil der staatlichen Daseinsfürsorge. Nehmen Sie diese Verantwortung wahr und die Industrie in die Pflicht!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Kathrin Vogler</category><category>Reden</category><category>Themen</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-409237</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Apr 2023 19:20:28 +0200</pubDate>
                <title>Kathrin Vogler: Rabattverträge durch Festbeträge ersetzen!</title>
                <link>https://www.abda.de/aktuelles-und-presse/newsroom/detail/ampelkoalition-will-ueber-apothekenhonorar-reden/</link>
                <author>ABDA-Bericht</author>
                <description>Auf dem Wirtschaftsforum des Deutsche Apothekerverbands e.V. in Berlin diskutierten Dirk Heidenblut (SPD), Dr. Paula Piechotta (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Andrew Ullmann (FDP), Kathrin Vogler (Die Linke) und Tino Sorge (CDU/CSU) mit Apotheker*innen über die aktuelle Situation der Apotheken.

</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Themen</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-409233</guid>
                <pubDate>Sun, 23 Apr 2023 15:26:00 +0200</pubDate>
                <title> Impfstoff-Lieferung stornieren? EU-Kommission vs. Pfizer &amp; Co.</title>
                <link>https://www.kathrin-vogler.de/themen/gesundheit/arzneimittelpolitik/details/news/impfstofflieferung-stornieren-eu-kommission-vs-pfizer-co/</link>
                <author>Medien-Echo</author>
                <description>Die Pandemie ebbt ab, der Bedarf an Corona-Impfstoffen wird weniger. Nach Vertragslage hat die EU-Kommission nur ein Viertel der bestellten 4,2 Mrd. Impfdosen benötigt und will jetzt über eine Reduktion der Impfstoffmenge nachverhandeln. Der Pharmakonzern Pfizer macht Zugeständnisse, will aber auch Geld für die bereits bestellten Impfstoffe.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Welt am Sonntag (WAMS) berichtet in der aktuellen Ausgabe über den Konflikt. Die EU-Kommission steht unter Druck, weil insbesondere Bulgarien, Polen, Litauen und Ungarn schon Mitte März angekündigt hatten, dass sie nicht bereit sein werden, für nicht benötigte Impfdosen zu zahlen; die EU-Kommission solle mit Pfizer "im öffentlichen Interesse " einen "neuen gerechteren Deal" aushandeln.</p>
<p>Tatsächlich wurden bisher von den&nbsp;4,2 Milliarden Impfdosen, die die Europäische Union bestellt hatte, erst knapp ein Viertel verimpft, berichtet die WAMS. Die Zeitung wies außerdem nochmals darauf hin, dass die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) schon im letzten Herbst wegen der Impfstoff-Verträge der EU Ermittlungen aufgenommen hat. Die WAMS hat für ihren Bericht auch das&nbsp;Bundesgesundheitsministerium um eine Stellungnahme gebeten, ohne Erfolg. Kommentiert haben den Vorgang aber verschiedene Gesundheitspolitiker*innen der Opposition, darunter auch Kathrin Vogler.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die WAMS berichtet:</strong></p><blockquote><p>&nbsp;"Wegen der üblichen Intransparenz des Bundesgesundheitsministeriums weiß die Öffentlichkeit bis heute nicht konkret, um wie viele nicht benutzte Impfdosen es tatsächlich geht und was sie kosten sollen", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Kathrin Vogler. Dass Pfizer jetzt weitere Milliarden Euro kassiere, während wertvolle Impfstoffe verfallen, sei das Ergebnis einer Politik, "die sich statt am Gemeinwohl konsequent an den Profitinteressen der Pharmaindustrie orientiert".</p></blockquote><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p><a href="https://www.welt.de/politik/plus244944678/Ueberschuss-in-der-EU-Neun-Impfdosen-pro-EU-Buerger-Unmut-ueber-Milliarden-Vertraege-mit-Pfizer-Co.html" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Welt am Sonntag, 23. April 2023</a> (paywall): "Jetzt will niemand mehr Impfstoffe. Seit Monaten versuchen EU-Staaten mithilfe der Kommission, ihre Bestellungen zu stornieren - ohne Erfolg. Einige Regierungen verlieren zunehmend die Geduld"; siehe auch den freien Bericht auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5O9KaJ0yMAU" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Welt TV</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Themen</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-389284</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Jan 2022 12:59:00 +0100</pubDate>
                <title>Für ein Verbot des Rx-Versandhandels und ein Ende der Rabattverträge</title>
                <link>https://www.pharmazeutische-zeitung.de/die-apotheken-sind-unverzichtbar-130528/seite/alle/</link>
                <author>Presser-Echo</author>
                <description>Kathrin Vogler beschreibt für die Pharmazeutische Zeitung das Einstehen für die Vor-Ort-Apotheken als ein politisches Handlungsfeld linker Gesundheitspolitik - mit der Forderung nach einer ­Beschränkung des ­Online-Handels und dem Ende der Rabattverträge.</description>
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                <category>Presseschau</category><category>Arzneimittelpolitik</category>
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