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Internationale Projektarbeit für LSBTIQ* stärken!

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung lud am 3./4.11.2022 zur int. Online-Konferenz "Do no harm - but do something. Internationale Projektarbeit für LSBTIQ* stärken!" Kathrin Vogler nahm als queer-politische Sprecherin der Fraktion am Panel "Welche Bedeutung hat dieses Prinzip in der deutschen Menschenrechts- und Entwicklungspolitik?" teil.

 

 

Die Stiftung

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung (HES) wurde 2007 auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) gegründet und ist benannt nach den beiden Menschenrechtsverteidiger*innen Dr. Magnus Hirschfeld (1868–1935, Deutschland) und  Fannyann Eddy (1974–2004, Sierra Leone). Die Stiftung ist international vernetzt und kooperiert mit Bündnisorganisationen im globalen Süden und in Osteuropa, um bedrohte Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) weltweit zu unterstützen.

 

Das aktuelle Projekt

Das 2022 gestartete und vom Bundesministerium für Justiz geförderte Projekts "Do no harm – Risiken in der internationalen Projektarbeit minimieren" sammelt und dokumentiert Best- und First-Practice-Beispiele zur Risikominimierung in der internationalen Projektarbeit durch den Austausch mit Aktivist*innen und Fachpersonen.
Auf der HES-Website heißt es: „'Do no harm' (richte keinen Schaden an) ist die Aufforderung, genau hinzusehen. ... In großen und kleinen Veranstaltungen rufen wir dazu auf, das Know-how der internationalen LGBTI-Arbeit, die Regenbogenkompetenz, wie wir das auch nennen, zusammenzutragen. Mit Inputs von Expert*innen aus dem globalen Süden werden wir Fragen entwickeln und Risiken benennen. Über die Sensibilisierung und die gezielte Vernetzung im Inland wirken wir darauf hin, dass sich deutsche EZ-Organisationen nicht unbeabsichtigt an der Stigmatisierung, Verfolgung oder Diskriminierung beteiligen."

 


Videoaufzeichnung des Panels "Welche Bedeutung hat dieses Prinzip in der deutschen Menschenrechts- und Entwicklungspolitik?" mit Kathrin Vogler, Max Lucks (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Jürgen Lenders (MdB, FDP); Moderation: Axel Hochrein (Vorstand HES)


 

Die Konferenz

Die Online-Konferenz "Do no harm – but do something: Internationale Projektarbeit für LSBTI stärken!" am 3./4. November war eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts "Do no harm" und bot Aktivist*innen aus Nicaragua, Äquatorialguinea, Kolumbien und Tunesien, der US-Sonderbeauftragen für LSBTIQ, Mitgliedern des Deutschen Bundestags, Vertreter*innen von NGOs aus Schweden, England, Kanada und Norwegen sowie Vertreter*innen von politischen Stiftungen in Panels und Workshops Gelegenheit, sich über Risikominimierung in der internationalen Menschenrechtsarbeit, insbesondere für und mit LSBTI-Personen zu verständigen.