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Aufruf zur landesweiten Demonstration am 7. Mai 21 in Dülmen: Ukraine-Konflikt de-eskalieren & Defender21–Manöver stoppen!

Das US-Mega-Manöver "DefenderEurope" läuft wieder an. 2021 mit dem Schwerpunkt Südost-Europa. US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer, über 20 internationale Manöver ... Und auch NRW ist involviert: vom US-Waffendepot in Dülmen bewaffnet die US-Armee ihre eingeflogenen Truppen bewaffnet. Kathrin Vogler spricht auf der Auftaktkundgebung.

 

DFG-VK NRW: Wir rufen auf zur Demonstration unter dem Motto "Ukraine Konflikt deeskalieren - Defender 2021 stoppen!"

 

Am Freitag, 7. Mai 2021, in Dülmen: vom Bahnhof Dülmen (Auftaktkundgebung) zum US-Waffendepot "Tower Barracks"

 

 

*** Auftaktkundgebung am Bahnhof Dülmen um 14:45 Uhr, es sprechen:

- Kathrin Vogler (MdB Die LINKE)

- Joachim Schramm (DFG-VK NRW)

- Michael Stiels-Glenn (Friedensfreunde Dülmen)

 

*** Anschließend Demonstration zu den Tower Barracks, dort

*** ab 16 Uhr eine halbstündige Blockade des Waffendepots

 

Veranstalter: DFG-VK NRW mit Unterstützung der Friedensfreunde Dülmen

In diesen Wochen eskaliert der Ukraine-Konflikt erneut. Die ukrainische Regierung spricht von der Rückgewinnung der Krim, kauft in der Türkei die in Berg-Karbach "bewährten" türkischen Drohnen und fordert die Aufnahme in die NATO. Auch von eigener atomarer Bewaffnung wird gesprochen. Auf der anderen Seite führt Russland an seiner Westgrenze Manöver durch, verstärkt seine Truppen auf der Krim. Parallel führen USA und NATO erneut ein "Defender"-Manöver in Europa durch, diesmal mit einem Schwerpunkt in Südosteuropa, bis zur Grenze mit der Ukraine.

Beobachter sehen den Zusammenhang mit der Eskalation im Ukraine Konflikt und warnen vor einer weiteren Zuspitzung. "In den Medien finden sich viele Berichte über die Stationierung russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine und auf der Krim. Wenig geschrieben wird dagegen über das NATO-Manöver Defender Europe 21, bei dem Deutschland zu einer Drehscheibe für Militärtransporte wird." schreibt die Ärzteorganisation IPPNW in einer Pressemitteilung. Wieder werden 20.000 US-Soldaten über den Atlantik verlegt, die mit 10.000 weiteren NATO-Soldaten im Manövergebiet den Einsatz schwerer Waffen üben. Auch die Bundeswehr ist beteiligt, aus Deutschland werden außerdem hier stationierte US-Truppen nach Osten verlegt.

Um diese Eskalation zu beenden sind alle Seiten aufgerufen, ihre Truppenbewegungen zu beenden bzw. Truppen zurückziehen! UNO und OSZE müssen vermittelnd eingreifen!
In dieser brandgefährichen Situation muss das Defender-Manöver sofort gestoppt werden!

Auch NRW ist wieder von dem Defender-Manöver betroffen. Das US-Waffendepot in Dülmen zählt zu den Lagern, aus denen die US-Armee ihre eingeflogenen Truppen bewaffnet. Auch nah bei Aachen, im niederländischen Eygelshoven befindet sich ein US-Depot, aus dem schon Mitte April Militärgüter nach Bayern abtranspotiert wurden, von wo aus sie dann in das Manövergebiet geschafft werden.

Weitere Infos:

"Säbelrasseln zwischen Ukraine und Russland sofort beenden!", PE Kathrin Vogler, MdB Die LINKE

"Ärztliche Friedensorganisation warnt vor gefährlicher Eskalation in der Ukraine", PE IPPNW

Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag zur Eskalation zwischen Ukraine und Russland

Foto: Ostermontag, 5. April 2021: Die Friedensfreunde Dülmen bei einer einstündigen Blockade des US-Depots in den "Tower Barracks".