Arzneimittelpolitik
11.11.2010 Rede: "Arzneimittelsparpaket" ist Mogelpackung
- Die Rede kann hier als Video angesehen bzw. nachgelesen werden.
- Im Rahmen der weiteren Debatte um das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz an diesem Tag machte Kathrin Vogler eine so genannte Kurzintervention. Sie erläuterte die zahlreichen Gegenvorschläge der Fraktion DIE LINKE und zeigt den Regierungsfraktionen auf, dass deren Vorwurf, die Opposition habe ja keine Gegenentwürfe vorgelegt, schlichtweg falsch und verlogen ist: Video auf der selben Seite der Rede (rechte Spalte)
14.09.2010 – Pressemitteilung: Untaugliches Arzneimittelgesetz zurückziehen
- „Der Selbstbedienungsladen für Pharmakonzerne muss geschlossen werden. Die Ausgaben für neuartige Arzneimittel, so zum Beispiel Krebs-, Rheuma- oder Multiple Sklerose-Medikamente, sind im letzten Jahr um über elf Prozent gestiegen: Wir brauchen dringend eine wirksame Begrenzung der Arzneimittelausgaben“, kommentiert Kathrin Vogler, stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, den heute veröffentlichten Arzneiverordnungs-Report 2010. Mehr
29.09.2010: Sendung des NDR über die Arbeit der Pharmafirmen
- mit einem Beitrag von Kathrin Vogler zur Frage: Forschung ist die beste Medizin???
10.09.2010 – Pressemitteilung: Pharmaindustrie schreibt sich Gesetze selbst
- „Die Änderungsanträge für das Arzneimittelgesetz sind zum Teil eins zu eins beim Lobbyverein ‚Verband forschender Arzneimittelhersteller’ abgeschrieben“, beklagt Kathrin Vogler, Pharma-Expertin der Fraktion DIE LINKE, die bekannt gewordenen Pläne, die Nutzenbewertung von Arzneimitteln industriefreundlicher zu gestalten. „Dieses Vorgehen von CDU/CSU und FDP ist dreist und demokratiefeindlich.“ Mehr
08/2010 - Warum Arzneimittel in Deutschland teuer bleiben und »Löwe« Rösler als Bettvorleger der Pharmakonzerne landete
- Beitrag von Kathrin Vogler für DISPUT - Die Mitgliederzeitschrift der LINKEN, August 2010
30.06.2010 – Antrag – Drucksache Nr. 17/2324: Für ein modernes Preisbildungssystem bei Arzneimitteln
- Der Antrag enthält ein Konzept für eine nutzenorientierte Preisbildung bei Arzneimitteln. Bislang gibt es keinerlei Regelungen zur Begrenzung insbesondere von neuartigen Arzneimitteln. Wir fordern ein Preisbildungssystem, das sich maßgeblich am nachgewiesenen Nutzen für Patientinnen und Patienten orientiert. Dafür sind zulassungsbegleitende Studien vorgesehen, deren Inhalt und Veröffentlichung zur Vermeidung von Verzerrungen behördlich vorgeschrieben werden. Antrag als PDF
09.07.2010 – Rede im Bundestag: LINKE Pharma-Pläne effektiver als die der Bundesregierung
- Kathrin Vogler stellt in ihrer Rede am 9.7.2010 die Pläne der Fraktion DIE LINKE „Für ein modernes Preisbildungssystem bei Arzneimitteln“ (BT-Drucksache 17/2324) vor. Dabei kritisiert sie die Pläne der Bundesregierung als völlig unzureichend und zahnlos. Die Bundesregierung erlaubt den Pharma-Konzernen weiterhin, tief in die Kassen der Krankenversicherungen zu greifen. DIE LINKE will die Arzneimittelpreise am wirklichen therapeutischen Nutzen, den Forschungskosten und dem gesellschaftlichen Interesse ausrichten und Scheininnovationen unterbinden.
25.03.2010 – Antrag – Drucksache Nr. 17/1206: Faire Preise für wirksame und sichere Arzneimittel - Einfluss der Pharmaindustrie begrenzen
- Insbesondere für patentgeschützte Medikamente dürfen Pharma-Konzerne in Deutschland ”Mondpreise” verlangen. Auch die Koalition hat ein Gesetzespaket angekündigt, das hier eingreifen soll. Zu befürchten ist ein Konzept nahe bei den Pharmaunternehmen. Wir stellen eigene Vorstellungen dagegen und verweisen auf weitere zentrale Elemente, mit denen die Pharmaindustrie den Absatz von Arzneimitteln ankurbelt: die Manipulation von Forschung und die Beeinflussung von ÄrztInnen und PatientInnen. Antrag als PDF
03.03.2010 – Antrag – Drucksache Nr. 17/893: Verpflichtung zur Registrierung aller klinischen Studien und zur Veröffentlichung aller Studienergebnisse einführen
- Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, sich auf euorpäische und nationaler Ebene für gesetzliche Regelungen zu Registrierung und Veröffentlichung klinischer Studien einzusetzen. Dies ist notwendig, weil durch den Einfluss der Pharmaindustrie eine Verzerrung in der Publikation von Ergebnissen dieser Studien nachweisbar ist. Die Unternehmen betrachten die von ihnen finanzierten Studien allzuoft als ”Privatbesitz”, obwohl sie für die Öffentlichkeit von großem Interesse sind. Antrag als PDF
Themenpapier der Bundestagsfraktion zu Arzneimittel auf der Seite der Linksfraktion
