Wahlkreisfahrt vom 13. bis 16. November 2011
Drei interessante Tage verbrachte auch die Gruppe, die aus dem Wahlkreis Paderborn aufgebrochen war, in Berlin.
Am Sonntag den 13. November trafen die Teilnehmer aus den Kreisen Paderborn, Höxter und Hamm nachmittags am Hauptbahnhof in Berlin ein, wurden zum Hotel in Berlin Lichtenberg überführt und verbrachten den Rest des Tages damit, einander besser kennen zu lernen.
Am Montag begann das offizielle Programm mit einer Stadtrundfahrt, bei der sich besonders diejenigen Besucher, die Berlin nicht so gut kannten, einen ersten Überblick verschaffen konnten.
Die Route führte durch die zentraleren Bezirke Mitte, Tiergarten, Charlottenburg, Schöneberg und Kreuzberg.
Am Nachmittag fand der Besuch des Bundestages mit Vortrag und anschließendem Gespräch mit Kathrin Vogler statt. Kathrin war es besonders wichtig, den Besuchern einen Eindruck davon zu vermitteln, wie eine typische Arbeitswoche für sie aussieht und welche Bedeutung besonders der Arbeit in Ausschüssen und Arbeitskreisen zukommt. Sie beantwortete zahlreiche Fragen der Gäste zu aktuellen politischen Themen, der Gesundheits- und Friedenspolitik. Nach dem Gespräch besuchte die Gruppe die von Norman Foster entworfene Glaskuppel des Bundestages.
Früh am Dienstagmorgen brach die Besuchergruppe Richtung Oranienburg auf um die „Gedenkstätte KZ und Speziallager Sachsenhausen“ zu besuchen.
Während der Fahrt erhielten die Teilnehmer von der Betreuerin des Bundespresseamtes zahlreiche Informationen über die Entwicklung Berlins, besonders über Marzahn im äußersten Osten des Stadtgebietes. Nach etwa einer Stunde erreichte der Bus Oranienburg.
Die Führung im KZ Sachsenhausen hinterließ einen tiefgehenden Eindruck bei den Besuchern.
Die Mittagszeit verbrachte die Gruppe in einem Restaurant in Oranienburg, dann ging es zurück nach Berlin.
Als nächster Termin stand ein Besuch des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung an. Anschließend begab sich die Besuchergruppe im Märkischen Museum auf die Spuren der Geschichte Berlins.
Für den Mittwochvormittag folgte die Besuchergruppe den Spuren jüdischen Lebens rund um den Hackeschen Markt: Der Besuch des Anne-Frank-Zentrums, der Otto-Weidt-Blindenwerkstatt und eine Führung durch das Viertel selbst mit Besuch des Jüdischen Friedhofs und dem Denkmal zum Gedenken der jüdischen Opfer des Faschismus waren die einzelnen Programmpunkte zwischen Oranienburger und Sophienstraße.
Am Nachmittag wurden die Gäste zum Hauptbahnhof überführt und traten erschöpft aber zufrieden von dort die Rückreise in die Heimat an.






