Berlin ist wirklich immer eine Reise wert
Berlinfahrt für politisch Interessierte vom 26. bis 29. April 2016: 50 politikinteressierte Menschen aus Emsdetten, Greven und der Region Hamm verbrachten auf Einladung der Bundestagsabgeordneten der LINKEN, Kathrin Vogler aus Emsdetten, mit spannenden Programmpunkten vollgepackte Tage in der Bundeshauptstadt.
Berlinfahrt vom 26. bis 29. April 2016
Berlin ist immer, wirklich immer eine Reise wert. Davon überzeugten sich jetzt 50 politikinteressierte Menschen aus Emsdetten, Greven und der Region Hamm. Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten der LINKEN, Kathrin Vogler aus Emsdetten, verbrachten sie Ende April vier mit spannenden Programmpunkten vollgepackte Tage in der Bundeshauptstadt.
Im Rahmen dieser Wahlkreis-Informationsfahrt erlebten die Besucher beispielsweise eine Bundestagsdebatte über die Zukunft das Stahlstandorts Deutschland, im der Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seine Politik gegen die Angriffe der Opposition verteidigen musste. Im Anschluss trafen die Gäste aus Westfalen ihre Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler und konnten sie über eine Stunde mit Fragen löchern, ehe in der imposanten Kuppel des Reichstags ein Erinnerungsfoto geschossen wurde.
Auf einer vom Bundespresseamt bestens vorbereiteten, dreistündigen Stadtrundfahrt ging es vorbei an den politischen Entscheidungszentren der Republik, aber auch an einer Vielzahl geschichtsträchtiger Orte. Ebenso beklemmend wie interessant war der Besuch des Mahnmals für die ermordeten Juden Europas direkt neben dem Brandenburger Tor. Und im Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst erfuhren die Fahrtteilnehmer, wie kompliziert und grausam die gemeinsame Geschichte dieser beiden Länder ist.
Auf einer abendlichen Bootsfahrt auf der Spree, bei Bier und Buletten, sahen die Besucher die Stadt mal aus einem ganz anderen Blickwinkel. Museumsinsel, Stadtschloss-Baustelle, Reichstag und der Sitz des Bundespräsidenten, Schloss Bellevue – mehr Berlin geht nicht.
Klar, dass bei so vielen Sightseeing auch Platz für etwas Freizeit sein musste: So begaben sich die Emsdettener, Grevener und Hammer einen Nachmittag lang auf eigene Faust auf Entdeckungstour. Einige zog es auf den noblen Kurfürstendamm, andere erkundeten die Szene-Stadtbezirke Kreuzberg und Neukölln.
Am letzten Tag der Fahrt zeigte sich, wie nah Schönes und Schreckliches zusammenliegen können, und zwar durchaus im Wortsinn. In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam spazierte man erst durch das Weltkulturerbe Sanssouci und die wunderbar restaurierte Innenstadt, ehe man im ehemaligen Gestapo- und Stasigefängnis - mitten im Stadtzentrum gelegen – nachvollziehen konnte, wie furchtbar es in den Jahren 1933 bis 1989 Menschen erging, die anderer Auffassung waren als die Staatsmacht. Vier Tage voller intensiver Eindrücke – reichlich Stoff für die Nachbereitung daheim.



