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Interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Kathrin Vogler im Bundestag (Foto: Deutscher Bundestag)

Berlinbesuch: politisch, historisch, kulinarisch

Doch, bei den Spionen vom BND war's schon spannend. Einmal zu erfahren, wie der Bundesnachrichtendienst funktioniert, das hatte Erkenntniswert. Der Besuch im Informationszentrum des Dienstes gehörte deshalb zweifellos zu den Höhepunkten einer viertägigen Reise für knapp 50 politisch Interessierte aus dem Kreis Steinfurt Ende Oktober in die Bundeshauptstadt Berlin. Organisiert hatte die Fahrt das Wahlkreisbüro der Linken-Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler aus Emsdetten.

Zu sehen und zu erfahren gab es jede Menge: Bei einer vom Bundespresseamt sachkundig organisierten Stadtrundfahrt ging es vorbei an den politischen Entscheidungszentren der Republik, aber auch an historischen Gebäuden und Mahnmalen. Später diskutierten die Fahrtteilnehmer mit MdB Kathrin Vogler intensiv über die Flüchtlingsproblematik und die Gesundheitspolitik. Klar, dass sich ein Besuch des Bundestages und der Reichstagskuppel anschlossen. Und abends in einer urigen Berliner Kiezkneipe gesellte sich die Abgeordnete nochmal zu ihrer Besuchergruppe. Es wurde dann mit vertiefenden Diskussionen beim Bier auch etwas später.

Hochinteressant fanden die Teilnehmer auch die Führung durch das Museum "Alltag in der DDR" in der Kulturbrauerei im schicken Stadtteil Prenzlauer Berg. Hier erfuhren sie viel Neues über das Leben im Honecker-Staat und lernten solche Skurrilitäten wie das Trabant-Dachzelt kennen.

Einer der Höhepunkte der Reise – und das im wahrsten Sinne des Wortes – war der Besuch des 368 Meter hohen Fernsehturms am Alexanderplatz. Hier genossen die Besucher aus dem Münsterland im sich drehenden Panorama-Restaurant auf 207 Meter Höhe ein großartiges Mittagessen, vor allem aber einen noch großartigeren 360-Grad-Rundumblick über Berlin.

Beklemmend, aber gleichwohl extrem spannend war schließlich die Besichtigung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas mit seinen unzähligen Betonstelen. Die Reiseteilnehmer erhielten eine Einführung in dieses dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte und konnten anschließend das Mahnmal auf sich wirken lassen. Jede und jeder für sich.

Hinterher gab es viel Lob für das ausgewogene Programm. Berlin politisch, historisch, kulinarisch – die Fahrt bot all das - und noch einiges mehr.

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