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Vor dem Bundeskanzleramt.

Berlinbesuch vom 23. bis 26. Juni

Trotz der Verspätung der Bahn und des anfänglich schlechten Wetters ließen sich die Teilnehmer nicht die gute Laune nehmen. Nachdem die Teilnehmer zunächst im Hotel eincheckten, ging es auch schon zum ersten Programmpunkt: Besuch des Hauses der Wannsee-Konferenz. Hier wurde den Besuchern nicht nur die eigentliche Konferenz erläutert, sondern auch der Weg zu dieser menschenverachtenden Ideologie. Nach dem Besuch des Museums ließen die Teilnehmer den ersten Tag bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen. Am Mittwoch erwartete die Gruppe einen volles Programm. Am Vormittag gab es eine Stadtrundfahrt. U. a. wurde das historische Charlottenburg besichtigt. Aber auch ein Halt an der Mauer gehörte dazu. Nach einem Mittagessen im Sony Center ging es auch schon weiter Richtung Bundesrat. Neben der Geschichte des Gebäudes wurde natürlich die Aufgabe des Bundesrates erläutert. Im Anschluss daran ging es zu Fuß zur Ausstellung „Topographie des Terrors“ und zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas bei dem die Besucher Zeit hatten, das Denkmal selber zu erkunden. Nach einem guten Abendessen stand auch schon der nächste Programmpunkt auf dem Plan: der Bundestag. Vor dem Paul-Löbe-Haus gab es zunächst das obligatorische Besucherfoto, im Hintergrund das Bundeskanzleramt. Im Paul-Löbe-Haus selber erwartete auch schon Norbert Müller, MdB, die Besuchergruppe. Kathrin Vogler konnte aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen. Nichtsdestotrotz gab es eine angeregte Diskussion zwischen Besuchergruppe und MdB zur aktuellen politischen Lage.  Nach etwa einer Stunde ging es auch schon auf die Reichstagskuppel und im Anschluss daran ein Besuch im Plenarsaal. Hier wurden den Teilnehmern die Geschichte zum Reichs- und Bundestag sowie die parlamentarischen Abläufe erläutert. Gegen 22 Uhr endete dann auch der zweite Tag in Berlin. Der Donnerstag sah dagegen nur ein Programmpunkt vor: der Besuch der Tageszeitung „Neues Deutschland“ (ND). Die Gruppe wurde vom Chefredakteur und dem Geschäftsführer begrüßt und die Geschichte des „Neuen Deutschlands“ erläutert. Danach gab es ein Rundgang durch das Gebäude, so auch in das Archiv des ND, wo die Besucher die erste Ausgabe der Tageszeitung von 1946 besichtigen konnten. Weiterhin gab es einen Abstecher in die Redaktionsräume. Nach dem Besuch des ND ging es zum Mittagessen nach Berlin-Mitte. Danach konnten die Teilnehmer Berlin eigenständig erkunden. Am Freitag, dem letzten Tag in Berlin, besuchte die Gruppe das Museum „Alltag in der DDR“. Im Anschluss daran gab es noch einen etwa einstündigen Aufenthalt am Brandenburger Tor ehe es in Richtung Hauptbahnhof ging.

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