10. Februar: Tag der Kinderhospizarbeit
LINKE besuchte ambulanten Kinderhospizdienst in neuen Räumlichkeiten in Hamm: Anlässlich des bevorstehenden Tags der Kinderhospizarbeit am 10. Februar besuchte Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der LINKEN im Deutschen Bundestag, zusammen mit Marion Josten, DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm, den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Hamm.
LINKE besuchte ambulanten Kinderhospizdienst in neuen Räumlichkeiten in Hamm
Anlässlich des bevorstehenden Tags der Kinderhospizarbeit am 10. Februar besuchte Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der LINKEN im Deutschen Bundestag, zusammen mit Marion Josten, DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm, den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Hamm. Dort stellte Gisela Schneider die Arbeit der vornehmlich ehrenamtlich Tätigen und die neu bezogen Räumlichkeiten des Vereins vor. Kathrin Vogler sagte: „Die psychosoziale Begleitung von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die von den Menschen hier mit viel Engagement geleistet wird. Das verdient unser aller Respekt und Anerkennung.“
Wichtig war es Frau Schneider darauf hinzuweisen, dass man sich schon frühzeitig, am besten ab Feststellung der Diagnose, bei dem Verein melden kann. „Noch immer ist da eine Hemmschwelle bei diesem schwierigen Thema, die Hilfestellungen die wir bieten in Anspruch zu nehmen“, so Schneider. Dabei wirke die Begleitung durch Ehrenamtliche oft entlastend für die Familien. Die gut geschulten und stetig durch den Verein begleiteten Aktiven, verfügen über das Wissen und die notwendige Feinfühligkeit, um auf die Bedürfnisse von Familien und Angehörigen einzugehen, die sich zumeist sehr plötzlich mit einer lebensbedrohlichen Krankheit eines Kindes konfrontiert sehen. "Hier geht es um Lebensbegleitung, nicht um Sterbebegleitung“, betonte Gisela Schneider.
Derzeit begleitet der Verein 18 Familien mit lebensverkürzt erkrankten Kindern und Jugendlichen und zusätzlich Familien, in denen ein Kind bereits verstorben ist. Dabei bieten die Ehrenamtlichen Unterstützung in alltagspraktischen Dingen, Beratung in Sozial- und Palliativfragen und stützen in Phasen der Trauer. Dazu kommen neben der aufsuchenden Arbeit auch Treffen in den Räumlichkeiten des Kinderhospizdienstes.
Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ macht seit 2006 jeweils am 10. Februar auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren Familien aufmerksam. Als Zeichen der Verbundenheit ruft der deutsche Kinderhospizverein dazu auf, grüne Bänder der Solidarität z. B. an Fenstern, Autoantennen oder Bäumen zu befestigen. Das gemeinsame Band soll die betroffenen Familien mit Freunden und Unterstützern symbolisch verbinden.

