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Kathrin Vogler und Bernd Riexinger bei der Kölner Betriebsrätekonferenz, Foto: Niels Holger Schmidt

Betriebsrätekonferenz in Köln

Vor vollen Reihen moderierte Kathrin Vogler am 12.05.2015 eine Diskussionsrunde mit Bernd Riexinger auf der Betriebsrätekonferenz der Fraktion DIE LINKE im Bundestag in Köln. Dabei nutzte sie als Abgeordnete aus dem Kreis Steinfurt die Gelegenheit, um die anwesenden GewerkschafterInnen auch über die skandalösen Beschäftigungsbedingungen in der westfälischen Fleischindustrie zu unterrichten.

Vor vollen Reihen moderierte Kathrin Vogler am 12.05.2015 eine Diskussionsrunde mit Bernd Riexinger auf der Betriebsrätekonferenz der Fraktion DIE LINKE im Bundestag in Köln.

Dabei nutzte sie als Abgeordnete aus dem Kreis Steinfurt die Gelegenheit, um die anwesenden GewerkschafterInnen auch über die skandalösen Beschäftigungsbedingungen in der westfälischen Fleischindustrie zu unterrichten. Denn dort werden über ein dubioses Firmengeflecht, mit in- und ausländischen (Sub-)Unternehmen, ArbeiterInnen, vor allem aus osteuropäischen Ländern (Polen, Ungarn...), ohne tarifliche und soziale Absicherung ausgebeutet. Diese menschenunwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen für die betroffenen Menschen sind möglich durch die Ausnutzung von Schlupflöchern, wie bspw. Werkverträge.

Damit knüpfte Kathrin Vogler direkt an die Rede von Sabine Zimmermann an, die am Vormittag deutlich gemacht hatte, „dass sich DIE LINKE im Bundestag weiterhin für ein Verbot der Leiharbeit und missbräuchlichen Werkverträgen einsetzten wird. Sie stellte aber auch klar, dass sich solche Zustände allein parlamentarisch nicht beseitigen ließen. Es bräuchte auch gut organisierte und kampfbereite Gewerkschaften: “Die kämpferischen Gewerkschaften kommen zurück”, meinte sie optimistisch.“ (Quelle: Niels Holger Schmidt, s. u.)

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