„Der Zugang zu sauberem Wasser ist ein Grundrecht“
Treffender als die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 des Goethe-Gymnasiums in Ibbenbüren kann man es nicht zusammenfassen. Kathrin Vogler war sehr beeindruckt von der intensiven Vorbereitung und Auseinandersetzung der Kinder mit dem Thema „Kinderrechte und Wasser“. Unter anderem war auch schon das „Wassermobil“ zugegen.
Anhand von konkreten Beispielen aus Kambodscha zeigten die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten die Gefahren für die Gesundheit durch verunreinigtes Wasser auf. Mangelnde Bildung der Bevölkerung, bittere Armut, Ausbeutung durch Unternehmen und Regierungen, keine gesetzlich vorgegebenen Umweltstandards – das sind nur einige der Gründe für die schlimmen Zustände. „Was können wir hier vor Ort tun?“, war eine der Fragen, mit denen sich die Kinder beschäftigten. „Eine Möglichkeit ist unser eigener Konsum – wir können darauf achten, Fair-Trade-Produkte zu kaufen“, so Kathrin Vogler.
Anlass ihres Besuchs war der „Aktionstag Kinderrechte“ der Hilfsorganisation UNICEF. Die Schülerinnen und Schüler werden sich weiter mit diesem Thema befassen und haben schon weitere Projekte geplant.
Natürlich wurden aber auch andere Fragen an die Abgeordnete gerichtet: Wie sieht der Alltag einer Abgeordneten aus? Hat sie schon mal ein Gespräch mit Angela Merkel geführt? Welche Garderobe wählt Kathrin Vogler zu welchem Anlass? Fragen über Fragen, die alle beantwortet wurden. So neigten sich die zwei Schulstunden auch schnell dem Ende zu. Die obligatorische Autogrammstunde beschloss den Besuch. Spaß daran hatte nicht nur Kathrin Vogler. Die Schülerinnen und Schüler fanden es ganz toll, eine Abgeordnete mal ganz nah und persönlich kennenzulernen.


