Kathrin Vogler überreicht 400 € an „pro familia“ in Paderborn
Kathrin Vogler, MdB, überreicht an "pro familia - Beratungsstelle Paderborn" eine Spende des Fraktionsvereins der Bundestagsfraktion von 400 €. „Die Spende über 400 € unterstützt uns sehr, da wir in Paderborn massive Finanzierungsschwierigkeiten haben.“, so Sabine Lüttges, Leiterin der Einrichtung. Lüttges weiter: „Wir bekommen zwar 81 % unserer Kosten durch das Land, doch den Rest von 19 % müssen wir selber finanzieren. In anderen Kreisen erhalten wir entsprechende Gelder, in Paderborn nicht. Hier stellt sich die CDU komplett quer.“ Folge dieser fehlenden Unterstützung ist, dass die Beratungsstelle, trotz steigender Klientenzahlen, ihr Angebot nicht ausweiten kann. Kathrin Vogler, MdB: „Es ist schon bemerkenswert, wie der Kreis Paderborn, trotz deutlichen Zuspruchs durch die steigenden Klientenzahlen, mit ‚pro familia’ umgeht. Es bleibt zu hoffen, dass die Kommunalwahlen daran etwas ändern.“ Im weiteren Verlauf des Gesprächs holte sich Kathrin Vogler außerdem ein Meinungsbild zur „Pille danach“ ein und wird diese Eindrücke entsprechend in ihre politische Arbeit einbauen.
Vor der Scheckübergabe hatte Kathrin Vogler ein Gespräch mit zwei Hebammen aus Paderborn und informierte sich über die schwierige Situation vor Ort. Im Gespräch wurde deutlich klar, dass schnell gehandelt werden muss. „Die seit Jahren stagnierende Einkommenssituation sowie die immer weiter steigende Berufshaftpflichtversicherung bringen immer mehr Hebammen an ihre finanzielle Existenzgrenze. Viele von uns versuchen das mit einer größeren Anzahl zu betreuender Mütter zu kompensieren. Die Folge daraus sind immer größer werdende psychische Belastungen durch steigenden Leistungsdruck.“, so Elke Hartmann-Plaß vom Paderborner Hebammenduo. Marita Hölscher, Kreisvorsitzende der Hebammen in Paderborn, ergänzt: „Der Beruf der Hebammen wird mit solchen Regelungen immer unattraktiver. Wenn ich mir dann entsprechende Bundestagsdebatten, wie zuletzt im März, anschaue, in der sich Politiker hinstellen und nur mit Halbwissen über unsere Situation und Probleme glänzen können, bin ich einfach nur schockiert.“ Im weiteren Verlauf des Gesprächs erläuterte Kathrin Vogler ihre Lösungsvorschläge. Auch möchte sie für mehr Aufklärung sorgen.


