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Vollzeit erwerbstätig und trotzdem arm? So geht es im Kreis Steinfurt mehr als zwanzig Prozent!

Kathrin Vogler, Bundestagsabgeordnete (DIE LINKE) kritisiert: „Aktuell arbeiten im Kreis Steinfurt 23 Prozent aller Vollzeit-Beschäftigten im Niedriglohnsektor. 23.500 Menschen erzielen trotz voller Stundenzahl ein Einkommen unterhalb der amtlichen Niedriglohnschwelle von derzeit 2.350 Euro brutto im Monat.“ Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Bundestag hervor (Drucksache 19/21734).

„Die aktuellen Zahlen belegen eine arbeitsmarktpolitische Katastrophe. Vor nunmehr 17 Jahren, 2003, mit der Arbeitsmarktreform Agenda 2010, hat der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten im Kreis Steinfurt die 20-Prozent-Marke überschritten und ist seither nie wieder nennenswert gesunken“, so Vogler weiter. „Die Bundesregierung hat dies scheinbar als Dauerzustand akzeptiert und bleibt tatenlos, während einige Unternehmen ihr Geschäftsmodell inzwischen systematisch auf Niedriglöhnen ausgerichtet haben. Es braucht dringend eine Regulierung prekärer Beschäftigungsverhältnisse.“

DIE LINKE fordert eine Anhebung der gesetzlichen Lohnuntergrenze auf mindestens zwölf Euro sowie eine Stärkung der Tarifbindung, indem Tarifverträge leichter für allgemeinverbindlich erklärt werden können. Darüber hinaus will sie sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen verbieten und Minijobs in die Sozialversicherung einbeziehen, damit es keinen Anreiz mehr gibt, vollwertige Stellen durch Minijobs zu ersetzen.

Verwandte Links

  1. Drucksache 19/21734


Coronakrise: Wahlkreis- und Bürgerbüro gehen ins Homeoffice

Die Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler (DIE LINKE.) schließt ab kommenden Montag ihr Wahlkreisbüro in Emsdetten und ihr Bürgerbüro in Hamm für den Publikumsverkehr. Die Mitarbeiter werden jedoch weiter telefonisch und per Mail erreichbar sein.

Sprechstunden mit der Abgeordneten können weiterhin vereinbart werden.

Vogler dazu: „Mit dieser Maßnahme will ich nicht nur meine Mitarbeiter schützen, sondern auch ein Zeichen nach außen setzen. Das wirksamste Mittel, um das Pandemiegeschehen zu verlangsamen, ist die Verringerung von Sozialkontakten. Wenn alle Mitarbeiter, bei denen das möglich ist, im Homeoffice arbeiten, verringern sie damit auch das Ansteckungsrisiko für diejenigen, bei denen das nicht möglich ist. Die Absage von Großveranstaltungen allein ist nicht ausreichend, um vor allem die besonders gefährdeten Menschen zu schützen. Ich fordere alle Arbeitgeber auf, so großzügig wie möglich Heimarbeit zu genehmigen und damit einen konkreten Beitrag zur Rettung von Menschenleben zu leisten.“

Der Bundestag hat bereits alle Veranstaltungen und Besuchergruppen in seinen Räumen bis auf weiteres abgesagt. Dabei gehe es, so Vogler, auch um die Arbeitsfähigkeit des Parlaments, das gerade angesichts der Pandemiekrise handlungsfähig bleiben muss.

Vogler weiter: „Wir müssen dringend Entscheidungen treffen, die das Gesundheitswesen stärken und die finanziellen Folgen für Betroffene, Familien und Betriebe mildern helfen. Die Coronakrise fordert unsere Gesellschaft zu neuer Solidarität und Zusammenhalt heraus. Nur wenn wir schnell, entschlossen und solidarisch handeln, werden wir diese großen Aufgaben, vor denen wir jetzt stehen, bewältigen können.“

Sie erreichen uns unter kathrin.vogler.wk@bundestag.de oder mobil 015255940874 (Emsdetten) oder kathrin.vogler.wk03@bundestag.de und 0152 317 19 756 (Hamm).

 

Der Wahlkreis 128 / Steinfurt III

Büro in Emsdetten

Der Wahlkreis 128 / Steinfurt III umfasst die Gemeinden:

Emsdetten - Greven - Hörstel - Hopsten - Ibbenbüren - Ladbergen - Lengerich - Lienen - Lotte - Mettingen - Recke - Saerbeck - Tecklenburg - Westerkappeln

Die übrigen Städte und Gemeinden im Kreis Steinfurt: Altenberge - Horstmar - Laer - Metelen - Neuenkirchen  - Nordwalde - Ochtrup - Rheine - Steinfurt - Wettringen

Aber auch in anderen Städten und Kreisen in ganz Nordrhein-Westfalen ist Kathrin Vogler politisch unterwegs.