Witten: Großes Interesse an Vorträgen und Diskussionen zur Sozialpolitik
Am 3. März 2017 lud DIE LINKE im Ennepe-Ruhr-Kreis zur sozialpolitischen Veranstaltung "Ausreichendes Arbeitslosengeld, gute Pflege und eine gute Rente – Zukunftsträume, Illusionen oder für alle möglich?" nach Witten ein. Als Referentin war neben Sabine Zimmermann und Matthias W. Birkwald auch Kathrin Vogler vor Ort.
Am 3. März 2017 lud DIE LINKE im Ennepe-Ruhr-Kreis zur sozialpolitischen Veranstaltung "Ausreichendes Arbeitslosengeld, gute Pflege und eine gute Rente – Zukunftsträume, Illusionen oder für alle möglich?" nach Witten ein. Als Referentin war neben Sabine Zimmermann und Matthias W. Birkwald auch Kathrin Vogler vor Ort.
BürgerInnen, Betroffene und VertreterInnen von Sozialverbänden diskutierten intensiv mit den LINKEN Bundestagsabgeordneten. In drei Blöcken stellten die LINKEN Bundestagsabgeordneten Positionen zu den wichtigen sozialpolitischen Themen Arbeitslosigkeit, Pflege und Rente vor.
Sabine Zimmermann,MdB und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, erläuterte die Position der LINKEN zum Thema Hartz IV – Armut durch Gesetz. Die anwesenden Betroffenen skizzierten, wie sie die Hartz-Gesetze erleben und sprachen sich gegen 1 – Euro- Jobs aus. Sie möchten stattdessen richtige Arbeit mit guten Löhnen und Sozialversicherung.
Kathrin Vogler, MdB und gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, stellte Finanzierungsmodelle zur Aufstockung des Pflegepersonals in den Krankenhäusern und Altenheimen vor. Bei zu wenig Pflegepersonal steigt die Gefahr von zusätzlichen Erkrankungen bis hin zu Todesfällen, erläuterte sie.
Matthias W. Birkwald, MdB und rentenpolitischer Sprecher, zeigte Alternativen zur Altersarmut auf. Die Rentenversicherung in Österreich zahlt Rentner/innen ausreichend Rente, auch wenn sie nur kurz eingezahlt haben. Dieses Modell sollte ein Leitbild für die Bekämpfung der Rentnerarmut in Deutschland sein.



