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Kathrin Vogler fordert schnellst möglichen Ausstieg aus Atomkraft

Kathrin Vogler, MdB

Die Mahnwachen an den vergangenen Montagen haben gezeigt, dass auch die Paderbornerinnen und Paderborner ein großes Mitgefühl mit dem Leid der Menschen im Nordosten Japans haben. In die Anteilnahme mischt sich aber auch die Sorge um die Sicherheit der Atomanlagen bei uns in Deutschland und die Forderung, den Ausstieg aus dem Ausstieg rückgängig zu machen.
Kathrin Vogler, Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE, die im Riemekeviertel ein BürgerInnen-Büro unterhält, unterstützt die Forderungen der Atomkraftgegner: "Nur 25 Jahre nach Tschernobyl droht der Welt der nächste Super-GAU, diesmal in Japan. Abschalten ist die die einzig richtige Lösung, sie wäre es schon vor 25 Jahren gewesen! Weitere Sicherheitsüberprüfungen bringen gar nichts, sie sollen nur der Bevölkerung als Beruhigungspille verabreicht werden. Die Laufzeitverlängerung, die sich Merkel, Röttgen und Westerwelle von den Atomkonzernen in die Feder diktieren ließen, ist eine ungedeckte Hypothek für alle künftigen Generationen. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen dies jetzt zum Anlass nehmen, gegen diesen Wahnsinn aktiv zu werden, indem sie persönlich auf Ökostrom umsteigen und gegen Atomkraft auf die Straße gehen."
Am Ostermontag, 25. April, wird an vielen Orten in Deutschland zum 25. Jahrestag des Reaktorunglücks in Tschernobyl zu Demonstrationen aufgerufen, so auch am nur 50 Kilometer von Paderborn entfernten AKW Grohnde an der Weser bei Hameln. Aufruf

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