Generelles Verbot des Arzneimittelversandhandels im Gespräch
Die Pharmazeutische Zeitung berichtete am 19. Oktober 2016 in seiner Onlineausgabe über die Erwägung eines europarechtlich möglichen, generellen Verbots des Arzneimittelversandhandels und bezieht sich dabei auf gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU, Maria Michalk. Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, die Arznei-Preisbindung zu kippen, stieß auf viel Kritik.
Die flächendeckende, wohnortnahe Versorgung sieht nun auch Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, gefährdet: «Das Urteil des EuGH ist ein schwerer Schlag für Patienten, denn es bedeutet eine Stärkung des Versandhandels und bedroht nicht zuletzt Apotheken auf dem Lande». Vogler fordert daher die Bundesregierung zum Handeln auf. Sie muss «möglichst schnell den Versandhandel für rezeptpflichtige Arzneimittel verbieten.»
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